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Der Crips-Krater, aufgenommen von einer Sonde der NASA am 3. Juni 2015. bild: nasa

Von wegen grüne Männchen – die Geschichte der Mars-Expeditionen in Bildern

Julian Wermuth / watson.ch

Der NASA-Roboter "InSight" ist am Montagabend auf dem Mars gelandet. Mit an Bord auch Schweizer Technologie der ETH. 

Die Entwicklung von den anfänglichen Pixelwolken zu scharfgestochenen Roboter-Selfies vom Mars ist spektakulär. Hier ein (unvollständiger) Überblick über die Expeditionen zum Roten Planeten.

1965: Die ersten Nah-Aufnahmen des Mars

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bild: nasa

Das ist die erste Nahaufnahme eines anderen Planeten laut NASA. Das Foto wurde am 15. Juli 1965 veröffentlicht. Aufgenommen hat das Foto die "Mariner-4"-Raumsonde.

Diese umflog den Mars nur und lieferte insgesamt 22 Fotos. Zwischen 1962 und 1973 wurden zehn solcher Raumsonden zur Erkundung des Mars geschickt. 

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Eines der klarsten Fotos der "Mariner-4"-Raumsonde. bild: nasa

1976: Erste Farbfotografien vom Mars

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Bearbeitetes Bild von "Viking 1". Ein Farbfoto mit niedriger Qualität wurde mit einer hochaufgelösten Schwarzweiß-Fotografie kombiniert. bild: nasa

Mitte der 70er-Jahre startete die NASA mit den "Viking"-Raumsonden ein neues Projekt. Diese lieferten die ersten Farbaufnahmen des Roten Planeten. "Viking 1" landete am 20. Juli 1976 auf dem Mars. "Viking 2" folgte am 4. September.

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2013 setzte die NASA mehrere tausend Bilder von der umkreisenden Sonde zusammen. Das Ergebnis zeigt den Mars, wie man ihn aus etwa 2000 Kilometern Entfernung sehen würde. bild: nasa

1988: Letzte sowjetische Mission

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Die einzigen Marsmissionen in den 80ern waren die beiden "Phobos"-Sonden der Sowjetunion. Beide waren nicht erfolgreich, lieferten jedoch ein paar Bilder, bevor der Kontakt zu ihnen am 27. März 1989 verloren ging. Kurz vor dem Untergang der Sowjetunion im Jahr 1990.

1997: Erster Rover auf dem Mars

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Mars-Rover "Sojourner", aufgenommen von "Pathfinder".  bild: nasa

Die Mars-Sonde "Pathfinder" brach mit dem Rover "Sojourner" an Bord am 4. Dezember 1996 zum Mars auf. Die Landung erfolgte gut ein halbes Jahr später am 4. Juli 1997. "Sojourner" war der erste Rover auf dem Mars. Sein Zweck waren Bodenanalysen des Mars. Der Rover hörte im September des gleichen Jahres auf zu senden. Man geht davon aus, dass die Batterien einfroren.

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"Sojourner" begibt sich auf Reisen. bild: nasa

2001: A Mars Odyssey

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Doppelkrater auf dem Mars. bild: nasa

In Anlehnung an den legendären Science-Fiction-Film "2001: A Space Odyssey" von Stanley Kubrick benannte die NASA eine ihrer Missionen "2001 Mars Odyssey". Bis heute sendet die Sonde Bilder aus der Umlaufbahn des Mars. Im Bild oben sieht man einen Doppelkrater. Wenn sich ein Meteorit kurz vor dem Aufprall aufteilt, entstehen solche typischen Doppelkrater. Bis heute umkreisen mehrere Sonden den Mars, so auch der "Mars Global Surveyor" und der "Mars Reconnaissance Orbiter".

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Das Bild zeigt den eisbedeckten Nordpol des Mars. Aufgenommen wurde es vom "Mars Global Surveyor" im Jahr 2014. bild: nasa

2004: Opportunity

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Ein Staubteufel auf dem Mars, aufgenommen von "Opportunity". bild: nasa

"Opportunity" landete am 25. Januar 2004 auf dem Mars. Sie ist immer noch aktiv und hat insgesamt 3000 Kilometer auf der Oberfläche zurückgelegt. Ihr Hauptzweck ist die geologische Erforschung des Mars.

2012: Nuklear angetriebene Neugier

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Vor sieben Jahren machte sich die Sonde "Curiosity" auf den Weg zum Mars. Der Rover landete am 6. August 2012.

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Er hat die Größe eines Kleinwagens und ist mit 900 Kilogramm das schwerste von Menschenhand geschaffene Objekt auf dem Mars. Ausserdem hat "Curiosity" eine nukleare Energieversorgung. Ausgestattet ist er mit zwölf Instrumenten, unter anderem zur Messung von Strahlung und zum Sammeln von Wetterdaten. 

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Hat jemand Tatooine gesagt? Aufnahme von "Curiosity". bild: nasa

2018: Einblicke in den Mars

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bild: nasa

Die jüngste Mission ist nun "InSight". Der NASA-Roboter ist am Montag auf dem Mars gelandet. Nach einer rund 485 Millionen Kilometer langen Reise setzte er in der Ebene Elysium Planitia nördlich des Mars-Äquators auf dem Roten Planeten auf.

Der 360 Kilogramm schwere "InSight"-Roboter kann nicht rollen, sondern bleibt an einem Ort. Mit zahlreichen wissenschaftlichen Instrumenten soll der Roboter den Mars untersuchen und vor allem mehr über den Aufbau des Planeten und die Dynamik unter seiner Oberfläche in Erfahrung bringen.

Mit Material von dpa

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