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A family walks near a massive build up of ice that was pushed onto the shore of Mather Park in Fort Erie, Ont., Monday, February 25, 2019. A windstorm Sunday broke an ice boom in Lake Erie and allowed the ice, which was floating on the water at the mouth of the Niagara River, to shove over the retaining wall and onto the shore and the roadway above. (Tara Walton/The Canadian Press via AP)

Eine Familie geht in der Nähe einer massiven Eisschicht spazieren, die am 25. Februar 2019 auf das Ufer des Mather Park in Fort Erie, Ontario, geschoben wurde. Bild: The Canadian Press/ap

"Eis-Tsunami" bricht über Städte in USA und Kanada hinein

Ein starkes Tief zog am Montag über den Osten der USA. Es gab mehrere Tornados und orkanartige Winde – doch am Ufer des Eriesees im Norden der USA geschah am Montag Außergewöhnliches. (Huffington Post)

Statt Wasserwellen klatschten nun eben mächtige "Wellen" aus Eis an die Ufer des südlichsten und viertgrößten Sees der fünf Großen Seen in Nordamerika.

Der Sturmjäger David Piano sagte gegenüber CNN, die Eiswand sei bis zu zwölf Meter hoch gewesen und gegen Bäume und Straßenlaternen geprallt. Eine örtliche Radio-Sendung sprach davon, dass der "Eis-Tsunami" bis zu zehn Meter hohe "Wellen" gehabt haben soll.

Piano gegenüber CNN:

"Das war eins der verrücktesten Dinge, die ich je gesehen habe."

Dem US-Amerikaner zufolge sei der "Eis-Tsunami" bis zu 150 Meter über die Ufergrenze hinaus ins Landesinnere gerauscht. Die US-Bundesstaaten Ontario (Kanada), Michigan, Ohio, Pennsylvania, New York und auch die kanadische Provinz Ontario wurden am Wochenende zu einer Region im Ausnahmezustand: So mussten auch Schulen aufgrund der gefährlichen Wetterlage den Betrieb einstellen.

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Der Hoover Beach im US-Bundesstaat New York am Wochenende. Town of Hamburg Emergency Services/facebook

Laut "National Geographic" besteht ein solcher "Eis-Tsunami" aus einem Scherbenhaufen zerbrochener Eisschichten, die durch die enormen Windböen in der Region dann an Land gespült wurden. Laut diesem Bericht geht die Geschichte der "Eis-Tsunamis" in den USA zurück bis ins Jahr 1822, als ein anonymer US-Naturforscher berichtete, "Steine auf ebenem Boden zu sehen, die eine allmähliche Marschrichtung einnehmen und jedes Hindernis überwinden, um der Herrschaft des Neptuns zu entkommen". (Ok, wow...)

Neben kräftigen Winden könnte für das plötzliche Auftauchen des "Eis-Tsunamis" am Eriesee auch plötzliche Temperaturschwankungen in der Region verantwortlich sein, die die Eismasse zu Ausdehnung und Zusammenziehen gezwungen haben könnten.

Das Wechselspiel dieser beiden Faktoren könnte demnach dazugeführt haben, das das Seeneis die Eisbrocken über den Grund des Sees und sogar bis über die Ufer stieß.

Fertig war der "Eis-Tsunami"!

(pb)

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