FILE - In this Thursday, June 13, 2019, file photo, the website of the Telegram messaging app is seen on a computer's screen in Beijing. In early January 2021, encrypted messaging apps Signal and Telegram are seeing huge upticks in downloads from Apple and Google's app stores, while WhatsApp's growth is on the decline following a privacy fiasco where the company was forced to clarify a message it sent to users. (AP Photo/Andy Wong, File)

Der Messenger-Dienst Telegram dient vielen dubiosen Gruppen zum Austausch. Bild: ap / Andy Wong

BKA: Auf Telegram kursieren "Todeslisten" mit Bundestagsmitgliedern

Schock-Nachricht für Bundestagsabgeordnete: Das Bundeskriminalamt (BKA) warnte zahlreiche Mitglieder des Parlaments, dass sie auf einer sogenannten Todesliste stehen. Das Dokument mit dem Titel "Todesliste deutscher Politiker" wird laut "Tagesspiegel" im Messenger-Dienst Telegram herumgereicht.

Die Liste enthält Namen jener Abgeordneten, die dem neuen Infektionsschutzgesetz zugestimmt hatten. Die SPD-Fraktion erfuhr am Montag von der makabren Liste. Die Sicherheitsbeauftragte der Fraktion bat die Mitglieder darum, sich umgehend zu melden, falls etwas auffällt, berichtet der "Tagesspiegel".

Weitere Listen existieren

Das BKA sehe derweil keine Gefährdung für Abgeordnete, weist aber auch darauf hin, dass weitere ähnliche Listen im Netz existieren.

Während der Abstimmung über das neue Infektionsschutzgesetz gab es große Demonstrationen in Berlin. Viele machten ihrem Unmut über die neuen Kompetenzen, die sich der Bund im Kampf gegen die Pandemie gibt, Luft. Insbesondere die Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr stößt vielen sauer auf. Mehrere Klagen gegen die neuen Maßnahmen liegen unterdessen beim Bundesverwaltungsgericht.

(ogo)

Analyse

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