International
dpatopbilder - 08.06.2020, USA, Washington: Donald Trump, Pr

Der US-Präsident muss sich für seine neusten Aussagen zum Coronavirus Spott anhören. Bild: dpa / Patrick Semansky

Weniger Tests, weniger Corona-Fälle? So wird Trump für Vorschlag verhöhnt

Mit einem skurrilen Statement zu den Corona-Fällen sorgte US-Präsident Donald Trump am Montag bei einem Gespräch mit Pressevertretern im Weißen Haus für Irritation. "Wenn wir jetzt aufhören würden zu testen, hätten wir, wenn überhaupt, nur sehr wenige Fälle", so Trump. Bereits in der Vergangenheit hatte der US-Präsident angedeutet, die hohe Zahl an Infizierten in den USA sei durch die vielen Tests begründet.

Zugleich betonte Trump am Montag: "Unsere Tests sind so weit fortgeschritten. Es ist so viel größer und besser als in jedem anderen Land, deswegen haben wir mehr Fälle. Und wir werden immer mehr Fälle haben."

In den sozialen Medien musste er sich für diese Aussage Spott gefallen lassen. "Genauso ist es, wenn du aufhörst, Mörder anzuklagen, dann wird es auch keine Verurteilungen wegen Mordes mehr geben", so der Vergleich eines Nutzers.

Spott und Hohn für Trump

"Wenn ich meinen Kontostand nicht mehr überprüfe, existiert das Problem auch nicht", schrieb eine andere Nutzerin.

"Wenn wir aufhören, Kinder in der Schule zu benoten, wären alle Genies", lautete ein anderer Vergleich.

Oder: "Wenn ich meine Augen schließe, ist es nicht mehr sonnig."

Die USA haben mit über 2,1 Millionen offiziell bestätigten Fällen die mit Abstand meisten Corona-Infektionen weltweit.

(lau)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Oliver Pocher besucht Trump-Anhänger – Tag endet für ihn im Krankenhaus

Oliver Pocher ist momentan im TV präsent wie kaum ein anderer. Für die Sendung "Pocher und Papa auf Reisen" begab er sich nun mit seinem Vater Gerd auf einen Roadtrip durch die USA – in einem riesigen Wohnmobil, das eher einem Wohnbus gleichkam. Darin könne man wenigstens nicht weglaufen, argumentierte Pocher Junior. Doch das fahrende Ungetüm war die geringste Herausforderung. Auf das Vater-Sohn-Gespann warteten ganz andere Aufgaben – mit durchaus schmerzhaftem Ausgang.

Erste Station: San …

Artikel lesen
Link zum Artikel