An heißen Sommertagen muss man besonders auf seine Lebensmittel achten.
An heißen Sommertagen muss man besonders auf seine Lebensmittel achten.
Bild: iStockphoto / monkeybusinessimages

Diese Lebensmittel darfst du nie kühlen – selbst bei Hitze

12.08.2020, 11:3828.09.2020, 13:38

Es ist Jahr um Jahr dieselbe Leier: Im Winter sehnt man sich nach langen Nächten und heißen Sommertagen, die einem erlauben, nichts weiter als ein T-Shirt und eine kurze Hose zu tragen. Ist der Sommer dann da und bringt ein paar echt heiße Tage mit, kommen Probleme auf, die nicht in den winterlichen Sommerträumen auftauchen. Zum Beispiel: Wie verhindere ich, dass bei Temperaturen über der 30 Grad-Marke meine Lebensmittel verderben?

Wenn die Tage heißer werden, vor allem aber eine höhere Luftfeuchtigkeit haben, können Lebensmittel sehr viel schneller schlecht werden. Das liegt daran, dass unter diesen Bedingungen Bakterien und Schimmelpilze sich optimal vermehren und ausbreiten können.

Berichten von "Geo" zufolge gab es im Jahr 2016 allein in den Monaten Juli und August rund 342.000 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle in Deutschland.

Gemüse mit viel Flüssigkeit nicht in den Kühlschrank

Ein Kühlschrank ist in diesen Zeiten besonders wichtig. Jedoch bleibt nicht alles länger frisch, wenn es gekühlt wird. In den unteren Fächern des Kühlschranks sollte man Milchprodukte, Fleisch und Fisch aufbewahren, im Gemüsefach heimisches Obst und Gemüse. Ausnahmen sind Gemüsesorten wie Knoblauch, Zwiebeln oder Kartoffeln, die am besten dunkel und luftig aufbewahrt werden.

Gleiches gilt für Gemüse mit hohem Wasseranteil. Tomaten, Zucchini oder Gurken gehören nicht in den Kühlschrank, sondern ebenfalls trocken und dunkel. Eine Temperatur unter 10 Grad tut den Lebensmitteln nicht gut. Grund dafür ist, dass die Pflanzen aus wärmeren Gegenden kommen. Wenn sie zu kalt gelagert werden, verlieren sie ihre Flüssigkeit und verderben schneller.

Für die Aufbewahrung von Salat empfehlen Händler, den Kopf in eine Kunststoffhülle zu legen und im Gemüsefach zu platzieren.

Obst kühlen? Nicht in jedem Fall

Kommt das meiste Obst einfach in das Gemüsefach, so verhält es sich mit Pfirsichen, die zwischen Juli und September geerntet werden, etwas anders. Pfirsiche werden häufig schon geerntet und verkauft, bevor sie komplett reif sind. Dadurch sind sie länger haltbar, sind zu Beginn aber auch weniger aromatisch.

Wichtig ist zu beachten, dass Pfirsiche nicht zusammen mit anderen Früchten aufbewahrt werden sollten, weil Früchte wie Äpfel, Birnen oder Bananen das Reifungsgas Ethylen verströmen, durch das Pfirsiche schneller verderben. Dennoch sollten auch Pfirsiche im Kühlschrank gelagert werden. Bananen aber nicht.

Bei Karotten kann man mit einem Trick die Haltbarkeit deutlich steigern. Experten empfehlen, Karotten ungeschält in eine Kiste zu legen und diese schichtweise mit Sand zu füllen. Der perfekte Lagerort für diese Kiste wäre ein kühler, dunkler Keller.

Fleisch und Fisch schnell verbrauchen

Auch wenn im Kühlregal gelagert, sollte man bei Fisch und Fleisch im Sommer besonders das Haltbarkeitsdatum achten. Verdorbenes Fleisch kann gesundheitsschädigend sein und sollte deshalb nicht gegessen werden. Um das Risiko zu vermeiden, ist es ratsam Fleisch oder Fisch nur zu kaufen, wenn man weiß, dass man ihn bald zubereitet.

Leicht Verderbliches, wie Fleisch oder Fisch kann an heißen Tagen schon für den Weg von der Supermarkt-Theke bis zum Kühlschrank zu Hause schlecht werden. Zum Schutz davor wird empfohlen, beim Einkauf eine Kühltasche dabei zu haben.

Brot besser am Stück kaufen

Bei der Erhaltung von Brot bietet sich vor allem an, den Laib nicht in Scheiben geschnitten zu kaufen, sondern am Stück. Auch hier kann der Kühlschrank helfen: Nach Geo-Angaben kann ein Brot – sofern luftdicht verpackt – auch im Kühlschrank gelagert werden. Dann ist es länger haltbar.

Wird es nicht innerhalb der nächsten zwei bis drei Tage verbraucht, kann es sogar eingefroren und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgetaut werden. Pro-Tipp: Wenn ihr Toastbrot-Scheiben einfriert, dann reicht der Toaster, um sie wieder aufzutauen. Die gefrorenen Scheiben kommen als fertiger Toast wieder raus.

(vdv)

watson-Kolumne

Schokolade, Gummibärchen, Energy Balls: Veganerin verrät, welche Süßigkeiten ihr am besten schmecken

"Ich könnte nie auf Schokolade verzichten" lautet eines der Argumente, das ich schon häufiger zu hören bekommen habe, wenn es darum geht, vegan zu leben. Davon abgesehen, dass die Verhältnismäßigkeit zwischen dem Verlangen nach Süßigkeiten und Tierleid, Klimabelastung und so weiter schwierig zu diskutieren wäre, ist es auch gar nicht nötig, denn die Schokoladen-Problematik lässt sich meiner Meinung nach wunderbar lösen.

Vier persönliche Punkte zum Thema vegane Süßigkeiten:

Ich liebe die …

Artikel lesen
Link zum Artikel