Leben
Bild

Das ist der kleine Fahranfänger Sebastian. screenshot: Fox9

Weil er Schokolade wollte – 4-Jähriger klaut Geländewagen vom Ur-Opa

Manchmal hat man so einen unglaublichen Heißhunger auf Süßes, dass man nochmal in den Laden oder den Kiosk losgeht, um sich was zu holen. Koste es, was es wolle. Diesen Impuls hatte vergangene Woche wohl auch der Vierjährige Sebastian aus Blaine, Minnesota, als er den Geländewagen seines Ur-Großvaters klaute, um sich was Süßes zu holen. Genau gesagt, um sich "Reese's Peanut Butter Cups" zu holen, wie er in einem Interview mit dem US-Fernsehsender Fox 9 erzählte.

An einem Dienstagmorgen um 8.30 Uhr kletterte Sebastian auf das Gehwägelchen seines Großvaters, um die Auto-Schlüssel vom Wandhaken zu klauen. Dann stieg er in den Hyundai Santa Fe und fuhr los. "Er schaut sich alles an, was die Leute machen und dann macht er es nach", erklärt Roy Becker, sein Ur-Großvater in dem TV-Beitrag.

Sebastian fuhr aus der Einfahrt heraus, während er kaum über das Lenkrad schauen konnte und navigierte den Wagen etwa zwei Kilometer durch die Nachbarschaft auf eine vierspurige Schnellstraße. Und das mitten im Berufsverkehr.

Von dort aus beobachteten Zeugen, wie der SUV bei etwa 30 Kilometer pro Stunde unstetig über die riesige Straße fuhr und schließlich an einer Tankstelle anhielt. Dort wartete auch schon die Polizei auf ihn. Während seiner Fahrt nahm er einige Briefkästen und kleine Bäume in der Nachbarschaft mit.

Glücklicherweise ist niemand zu Schaden gekommen, auch nicht Sebastian. "Es hätte sehr böse ausgehen können", sagte Ur-Opa Becker: "Er hätte ein anderes Auto rammen können. Er hat keinen Gurt getragen. Wir könnten heute auch über seine Beerdigung sprechen."

(tl)

Wahres Glück geht nur mit einem eigenen Kind? Von wegen

Themen
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Exklusiv

Klage abgelehnt! Sohn aus Risikofamilie muss zur Schule: "Wir sind verzweifelt"

In Brandenburg hat eine Familie geklagt, weil sie ihren 13-jährigen Sohn vom Präsenzunterricht befreien lassen wollte. Der Hintergrund: Alle Familienmitglieder bis auf ihn gehören zu Corona-Risikogruppen. Doch nun wurde ihr Eilantrag vom Verwaltungsgericht Potsdam abgelehnt: Der Junge muss in der Schule erscheinen – sonst drohen ernste Konsequenzen.

"Ich bin fix und fertig", sagt Mutter Petra Schulze (Name von der Redaktion geändert) im Gespräch mit watson über die Ablehnung. "Wir sind doch …

Artikel lesen
Link zum Artikel