Burberry vernichtet Luxuskram für 32 Millionen Euro – um den Markenwert zu schützen

Der britische Luxuskonzern Burberry im zurückliegenden Jahr unverkaufte Mode- und Kosmetikartikel im Wert von 28,6 Millionen Pfund (32 Millionen Euro) vernichtet, um seinen Markenwert zu schützen. Wie das für seine eleganten Regenmäntel und Karomuster bekannte Unternehmen am Donnerstag aus Anlass seines Jahresberichts erklärte, verfügt es über "sorgfältige Verfahren, um die Menge an überschüssigen Lagerbeständen zu verringern".

Blogger Caroline Daur posing outside the Burberry runway show during London Fashion Week - Feb 17, 2018 - LFW: Fall 2018 Street Style Day 2, London England PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xZachxDoddsx h_00486219

Influencerin Caroline Daur zeigt ihren Burberry-Mantel Bild: imago stock&people

Wenn die "Entsorgung" von Waren erforderlich sei, geschehe dies in "verantwortungsvoller Weise". Die Firma suche weiterhin nach Möglichkeiten, um ihren Abfall zu minimieren oder daraus neue Produkte herzustellen. Unter den zerstörten Waren waren demnach allein Kosmetikprodukte im Wert von 10,4 Millionen Pfund.  

Burberry entstehen nach eigenen Angaben jedes Jahr durch gestohlene oder gefälschte und zu Discountpreisen verkaufte Markengüter große Verluste. Im Mai hatte das Modehaus für das Ende März abgeschlossene Geschäftsjahr 2017/18 einen Jahresüberschuss um zwei Prozent auf 294 Millionen Pfund bekannt gegeben. 

(tl/afp)

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