Verpackungen neu und vor allem nachhaltig denken: Das ist die Aufgabe, mit der sich Studierende und Interessierte im Rahmen des Plakat-Wettbewerbs der Kunsthochschule und Pepsi Max auseinandersetzen sollen.
Verpackungen neu und vor allem nachhaltig denken: Das ist die Aufgabe, mit der sich Studierende und Interessierte im Rahmen des Plakat-Wettbewerbs der Kunsthochschule und Pepsi Max auseinandersetzen sollen.Bild: Zoonar.com/Robert Kneschke / Robert Kneschke

Kunsthochschule SRH Berlin University of Applied Sciences und Pepsi Max rufen zu Nachhaltigkeits-Wettbewerb auf

02.02.2022, 17:0602.02.2022, 17:07

Achtlos weggeworfene Kaffeebecher, Plastiktüten oder Bonbonpapiere: Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind nachhaltige Verpackungen essentiell. Zu dem Schluss jedenfalls ist der Konzern PepsiCo gekommen, der seine Getränkeflaschen 100 Tage früher als geplant auf recyceltes PET umgestellt hat. Dass es in puncto nachhaltiger Verpackungen mehr als nur eine Lösung gibt, davon ist die Marke Pepsi Max überzeugt und ruft gemeinsam mit der Kunsthochschule SRH Berlin University of Applied Sciences zu einem Plakat-Wettbewerb auf.

Damit sind die Klimakrise sowie neu gedachte Lösungsansätze auch in der Kunstszene angekommen. Ob humorvoll, provokant, herausfordernd oder analytisch – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. "Wir sind beim Thema Nachhaltigkeit interessiert an einem konstruktiven Dialog und setzen daher mit diesem Wettbewerb ganz bewusst auf das, was seit jeher Raum für Pluralismus, Austausch, Impulse und echten Wandel schafft – und das ist Kunst", sagt Torben Nielsen, Geschäftsführer von PepsiCo Dach.

Bis zu 10.000 Euro bekommt der oder die Erstplatzierte für das kreativ gestaltete Plakat.
Bis zu 10.000 Euro bekommt der oder die Erstplatzierte für das kreativ gestaltete Plakat. Bild: Zoonar.com/Channel Partners / Channel Partners

Verpackungen neu und nachhaltig denken

Aber wie können Verpackungen neu – und vor allem nachhaltig – gedacht werden? Mit dem Ausruf des Wettbewerbs suchen Pepsi Max und die Kunsthochschule SRH Berlin 100 kreativ designte Plakate, Collagen, gemalte Bilder oder Fotografien, die sich mit genau dieser Frage und Interpretation eines nachhaltigen Umgangs mit Verpackungen auseinandersetzen.

Teilnahme-Bedingungen
Wann? Eingereicht werden können die Plakate vom 20. Januar bis zum 27. Februar 2022 um 23.59 Uhr. Spätere Einreichungen können nicht berücksichtigt werden.
Wer? Mitmachen kann jeder über 18 Jahre, der sich kreativ mit der Thematik auseinandersetzen möchte.
Was? Ein eigens kreiertes Plakat, das sich kreativ mit der Frage auseinandersetzt, wie der Aspekt der Nachhaltigkeit in Bezug auf Verpackungen – Plastik, Wiederverwertbarkeit und Verzicht – neu gedacht werden kann.
Wie? Das Plakat oder die Fotografie müssen als Jpeg-Datei (300dpi bzw. 3508 x 4961 Pixel, max. 5 MB und auf A3 druckbar) auf der Seite von Pepsi Max hochgeladen werden. Ausgewählt werden die Gewinner-Plakate nach ihrer Kreativität, Bildkomposition sowie ihrer kommunikativen Wirkung, beziehungsweise ihres Impacts.

Das Datum der Preisverleihung und Vernissage werden noch verkündet. Die Gewinner werden spätestens zehn Werktage nach Teilnahmeschluss per E-Mail benachrichtigt.

Von einer fachkundigen Jury aus Professoren der SRH Berlin University of Applied Sciences und Vertretern von PepsiCo werden drei Siegerplakate ausgewählt, die mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 20.000 Euro dotiert sind. Besondere Aufmerksamkeit erhält das Top-Plakat des Wettbewerbs. Neben der Ausstellung auf der Vernissage wird es für mehrere Tage über digitale Infoscreens in ganz Deutschland zu sehen sein.

Mit dem Preisgeld werden auch Umweltprojekte unterstützt

Die Hauptgewinne
1. Preis: 10.000 Euro, davon erhält der oder die Preisträgerin 5000 Euro, die andere Hälfte geht als Spende an eine selbstgewählte Umweltorganisation.
2. Preis: 7000 Euro, aufgeteilt in 3.500 Euro Eigengewinn sowie 3.500 Euro Spenden an eine selbstgewählte Organisation. Beim Spendengewinn muss der Bezug zu einer Umweltthematik gegeben sein.
3. Preis: 3000 Euro, davon erhält der oder die Platzierte 1.500 Euro Eigengewinn, die andere Hälfte geht an eine Umweltorganisation ihrer Wahl.

Die besten 100 Plakate werden außerdem auf einer eigenen Microsite für rund sechs Monate sowie als A3-Druck auf einer Vernissage in Berlin und Hamburg ausgestellt.

Neben den besten 100 Plakaten sollen auf der Vernissage auch die Ergebnisse eines Kooperationsprojektes der SRH Berlin University of Applied Sciences mit der Marke Pepsi Max gezeigt werden. Dafür entwickeln Studierende eine Kunst- und Design-Lösung, die die interaktive Auseinandersetzung mit der Nachhaltigkeitsstrategie von Unternehmen auf kreative Weise ermöglicht.

Im Fokus des Projektes steht dabei allem voran die Rolle, die recyceltes PET und Glas beim Erreichen der Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens spielen. "Wie lassen sich Verpackungen nachhaltiger gestalten? Und was bedeutet Nachhaltigkeit in diesem Zusammenhang? Das sind letztlich die Fragen, die hier im Raum stehen", sagt Gabor Kovacs, Professor für digitale Produktinnovation und Online-Medien an der SRH Berlin sowie Mitglied der Jury, die die Top-3-Beiträge des Plakatwettbewerbs ernennt. "Die Studierenden haben mit ihrem Projekt die Chance, einen wichtigen gesellschaftlichen Dialog voranzubringen und mit ihrer Arbeit kritisch zu begleiten."

(joe)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Schulze will bei G7-Entwicklungsministertreffen Kampf gegen Hunger und Klimakrise stärken

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat einen globalen Anti-Hunger-Pakt angekündigt, der auf dem G7-Entwicklungsministertreffen am Mittwoch und Donnerstag in Berlin gestartet werden soll. "Es gibt Hungersnöte, weil Putin den Hunger gezielt als Waffe einsetzt. Dem müssen wir ein neues Bündnis für globale Ernährungssicherheit entgegensetzen, das wir bei diesem Treffen beschließen wollen", sagte Schulze der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Zur Story