Serge Gnabry (v.l.), Ryan Gravenberch, Jamal Musiala, Joshua Kimmich und Noussair Mazraoui bejubeln einen Treffer im Pokal.
Serge Gnabry (v.l.), Ryan Gravenberch, Jamal Musiala, Joshua Kimmich und Noussair Mazraoui bejubeln einen Treffer im Pokal.Bild: www.imago-images.de / imago images

"Man weiß nie": Bayern-Star spricht über Wechsel in die Premier League

07.09.2022, 16:32

Gemeinsam mit Sadio Mané ist Jamal Musiala aktuell Bayerns bester Bundesliga-Torschütze mit drei Saisontreffern. Der 19-Jährige zeigte insgesamt in den ersten Wochen der neuen Spielzeit herausragende Leistungen. Noch hat der Rechtsfuß einen langfristigen Vertrag bis 2026 in München, trotzdem muss er bereits Fragen zu seiner Zukunft beantworten.

Im Interview mit "Sport-Bild" wurde der Offensivstar darauf angesprochen, ob die englische Premier League nicht einen Reiz auf ihn ausüben würden. Daraufhin kommt Musiala ins Schwärmen: "Die Premier League ist eine richtig starke Liga, dort gehen die größten Stars hin."

FC Bayern: Musiala-Zukunf noch offen

Danach fügte er an, dass er aktuell "für den FC Bayern" spiele, "einen der besten Vereine der Welt und [ich] genieße es sehr. Unser Team ist richtig stark und wir haben noch viel vor."

Auf die Nachfrage, ob er sich wie sein Mitspieler, Thomas Müller, eine ganze Karriere ausschließlich beim FC Bayern vorstellen könne, ordnet er ein, dass da "viele Faktoren" und "viele Details" zusammen kämen. "Ich bin sehr happy bei Bayern. Aber man weiß nie, was in sechs, sieben Jahren ist. Ich lebe im Hier und Jetzt und genieße den Moment und bin gerade sehr glücklich."

Der Grund, weshalb die Premier League eine besondere Magie für Musiala ausstrahlt, liegt auch in dessen Vergangenheit. Er wurde in Stuttgart geboren, im Alter von sieben Jahren zog er mit seinen Eltern nach England und wuchs dort bis zu seinem Wechsel in die U17 der Bayern 2019 auf.

Im "Sport-Bild"-Interview spricht der 19-Jährige auch über die aktuelle Champions-League-Saison. Dabei stellt er klar, dass die Münchner mindestens das Halbfinale erreichen wollen, formuliert aber auch ganz klar: "Wir wollen die Königsklasse gewinnen, wir haben eine super Mannschaft. Es steht nichts in unserem Weg, wenn wir so weitermachen wie bisher."

Laut Musiala seien die härtesten Konkurrenten in der Champions League Manchester City mit Pep Guardiola, Paris Saint-Germain und Real Madrid.

Musiala spricht über Veränderungen

Neben den Themen, die sich rund um den Fußballplatz drehen, erklärt Musiala auch, was er sonst in den letzten Monaten geändert hat. Demnach über er mit Co-Trainer Dino Toppmöller "viele Torschüsse nach dem Training". Außerdem gehe er nun öfter in den Kraftraum, "um Verletzungen vorzubeugen".

Musiala enthüllt zusätzlich, dass er seine Ernährung umgestellt habe: "Keine Rühreier vor Spielen, das schmerzt schon." Außerdem esse er nur noch Dinkelnudeln und sei auf Hafermilch umgestiegen, "aber daran habe ich mich schnell gewöhnt". Offenbar scheint auch der Schritt geholfen zu haben, um bessere Leistungen zu zeigen, denn in dieser Spielzeit startete er in drei der fünf Bundesliga-Spielen von Beginn.

(stu)

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