Aki Watzke

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, genannt Aki. Am Samstag treffen seine Dortmunder im Topspiel der Bundesliga auf Bayern München, einen Spieler hat er dabei besonders auf dem Kieker. Bild: www.imago-images.de / bAlex Gottschalk/DeFodi images

"Das ist schon krass": BVB-Boss Watzke ist genervt von Bayern-Star Kimmich

Am Samstagabend steigt das Topspiel der Bundesliga. Der Tabellenzweite Borussia Dortmund empfängt den Spitzenreiter FC Bayern München (18.30 Uhr/Sky), beide Teams haben aktuell 15 Punkte auf dem Konto, die Münchener haben das bessere Torverhältnis.

Vor der Partie gegen den Rivalen aus München hat BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in einem Interview mit dem Magazin "Sport Bild" verraten, welchen Spieler des FC Bayern er gerne im Dortmunder Kader hätte.

BVB vs. FCB: Watzke hätte gerne Kimmich im Kader, obwohl er "nervt"

Der 61-Jährige erklärte, dass das "rein wirtschaftlich" zwar "pure Fantasie" sei, aber er ließ sich dennoch ein auf das Gedankenspiel: "Ganz grundsätzlich: Wer mir über die letzten Jahre bei Bayern sehr gut gefällt, ist Joshua Kimmich."

Dennoch gab Watzke dem Nationalspieler bei aller Liebe noch einen kleinen Seitenhieb mit: "Der nervt mich zwar immer, weil er so gut ist und auch gegen uns trifft. Aber so wie er das macht, das ist schon krass, eine wahnsinnige Entwicklung. Der Junge imponiert mir."

Joshua Kimmich

JK, das steht für Joshua Kimmich, aber auch für Juniorchef und Kampfzwerg. Der ehemalige Leipziger und Stuttgarter glänzt im Mittelfeld mit Laufleistung, Präsenz und Anführerqualitäten. Bild: www.imago-images.de / GEPA pictures/ Jasmin Walter

Tatsächlich hat Kimmich in den vergangenen beiden Spielen gegen den BVB zwei Mal zum Sieg getroffen. In der Bundesligarückrunde der abgelaufenen Saison traf er sehenswert per Fernschuss zum 1:0-Endstand. Auch Ende September im deutschen Supercup-Finale besorgte der 25-Jährige das entscheidende Tor zum 3:2 in der 82. Minute.

BVB geht nach Sieg gegen Brügge mit Mut ins Bundesliga-Topspiel

Der BVB wird mit Respekt an die Aufgabe gegen den Triple-Champion um Kimmich gehen, aber auch mit Mut. "Die Bayern", stellte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl am Mittwoch am Rande des Champions-League-Spieles gegen Brügge (3:0) selbstbewusst fest, "werden Respekt haben."

Der Schweizer Innenverteidiger Manuel Akanji ergänzte bei Sky: "Wir wissen, dass wir zu Hause gegen Bayern gewinnen können. Das haben wir mehrfach bewiesen. Das ist auch das Ziel für Samstag."

(as)

Sekundenlange Stille: Reiner Calmund kämpft in TV-Interview mit den Tränen

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