Billie Eilish hat mit ihren jungen Jahren schon musikalisch alles erreicht.
Billie Eilish hat mit ihren jungen Jahren schon musikalisch alles erreicht.Bild: imago images/ZUMA Wire

"Es war ein Albtraum und hat mich zu Tode erschreckt": Billie Eilish sagt, wie schwer es ihr fiel, berühmt zu sein

05.03.2022, 08:44

Billie Eilish zählt zu den größten Megastars überhaupt. Mit 13 Jahren veröffentlichte sie bereits den Song "Ocean Eyes" auf Soundcloud. 2019 erschien schließlich ihr Album "When We All Fall Asleep, Where Do We Go?". Mit "Happier Than Ever" folgte ihr nächstes, das sich nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland, Österreich, England oder der Schweiz die Spitzenposition sicherte.

Ihre Fans staunten nicht schlecht, als sich der Megastar optisch veränderte und sich auf dem "Vogue"-Cover mit blonden Haare zeigte. Immer wieder wird Billie auch zur Zielscheibe von Hass im Netz. So trug sie in der Vergangenheit stets weite Klamotten. In einer Kampagne von Calvin Klein sagte sie einst dazu: "Ich möchte nicht, dass die Welt alles über mich weiß. Deshalb trage ich weite und ausgefallene Kleidung." So könne sich niemand eine Meinung über sie bilden.

Zudem sprach die Sängerin auch bereits offen über ihren zeitweisen Kampf mit Depressionen. Als Grund dafür führte die "Bad Guy"-Interpretin an, dass sie lange Zeit Probleme damit hatte, sich selbst zu akzeptieren. Nun berichtete Billie in einer Titelgeschichte des "V Magazine", wie es ihr in den vergangenen Jahren ergangen sei.

Billie Eilish gibt Einblicke über das Berühmtwerden

Darin gab die 20-Jährige an: "Ich lebe ein Leben mit sehr hohen Hochs und tiefen Tiefs. Ich bin einfach so ein Mensch, bei dem sich alles riesig anfühlt oder winzig klein." Zu ihren absoluten Höhepunkten im Laufe ihrer Karriere zählen natürlich ihre Grammys, MTV Video Music Awards oder auch ihr Golden Globe Award für den James-Bond-Titelsong "No Time to Die". "Es ist ein riesiger Traum, von dem mein Bruder und ich geträumt haben, seit ich denken kann", erklärte sie dazu.

Im Anschluss berichtete Billie von Albträumen, die sie belasteten. "Ich konnte nicht schlafen. Ich ging um vier Uhr morgens ins Bett und wachte um ein Uhr nachmittags auf", so der Megastar. Ihre Erlebnisse verarbeitete sie später in ihren Musikvideos. Mit Blick auf das Jahr 2020, der Beginn der Corona-Pandemie, offenbarte sie: "Ich habe so viel über mich selbst und mein Leben nachgedacht, mich an mein Leben davor erinnert, bin zurück zur Therapie gegangen und habe dort mein ganzes Leben besprochen. Vieles habe ich dadurch erkannt."

Im Zuge dessen sprach die Sängerin von einem Erlebnis, das ihr nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. Dies sei nämlich der Moment gewesen, indem sie sich in der Öffentlichkeit nicht mehr wohlgefühlt habe. Als sie 16 Jahre alt war kehrte sie nach einer dreimonatigen Tour wieder nach Los Angeles zurück und wollte mit einer Freundin Eislaufen gehen. Doch sie war nun mal keine Unbekannte und sei von Fans belagert worden. Dazu sagte sie nun im Interview:

"Es war ein Albtraum und hat mich zu Tode erschreckt."

Und weiter: "Ich hatte noch nie solche Angst. Es war ein riesiger Ansturm. In diesen drei Monaten bin ich bekannter geworden, aber ich wusste es nicht, bis ich in dieser Situation war. Von diesem Tag an ging ich nirgendwo hin. Ich habe nichts getan. Ich war so geschockt von dem, was passiert war und wie machtlos ich mich fühlte." Zu diesem Zeitpunkt habe sie auch noch kein Sicherheitsteam um sich gehabt, "weil ich kein Geld dafür hatte", so Billie.

Mit Blick auf ihren Ruhm und ihre große Bekanntheit sagte die 20-Jährige, dass es zu einer Hälfte einschränkend sei und zur anderen befreiend. Sie stellte klar: "Es gibt so viele Dinge, die ich niemals tun könnte, wenn ich das aller hier nicht hätte und es gibt so viele Dinge, die ich nie wieder tun kann." Diesen Gedanken aus ihrem Mund zu hören, mache sie wahnsinnig, gab sie ehrlich zu.

Meditation habe ihr schließlich dabei geholfen, es "durch eine sehr, sehr dunkle Zeit" zu schaffen. In ihrem Elternhaus in Highland Park finde sie in jedem Fall den idealen Rückzugsort. "Meine Beziehung zu meiner Heimat hat sich nicht verändert, genauso wenig wie zu meinen Eltern und meinem Bruder", betonte sie. Es würde sich anfühlen wie immer.

Hier vergisst sie auch, welche berühmte Person sie überhaupt ist. "Es ist wirklich lustig. Ich muss mich daran erinnern, wie mein Leben für die Außenwelt eigentlich ist, weil ich es manchmal einfach vergesse." In ihrem Zuhause fühle sich alles noch so wie damals an, als Billie noch ein Kind gewesen sei.

(iger)

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