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Das Dschungelcamp 2019: Es gab Schweinehoden-Frikadellen und Kakerlakensenf. Bild: rtl

RTL streicht in der neuen Dschungelcamp-Staffel eine alte Tradition

Verspeiste Maden und Kakerlaken gehören zum RTL-Klassiker "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" einfach dazu. Jedenfalls bislang.

Denn der Sender will in der nächsten Staffel, die am 10. Januar 2020 beginnt, auf den Verzehr von lebenden Tieren verzichten. Das berichtete der "Stern" am Sonntag. "Wir haben keinen Verzehr von lebenden Tieren in dieser Staffel", zitiert die Webseite des Magazins einen Sprecher des Senders.

Allerdings: Zappelnde Insekten in den Mündern von C-Promis werden wir auch weiterhin sehen. RTL schließe den Einsatz von Tieren bei den Prüfungen nicht aus, berichtet der "Stern".

Tierschützer forderten von RTL eine Entscheidung

Hintergrund der Entscheidung über den Tierverzehr ist eine Forderung der Tierschutzorganisation PETA. In einer Mitteilung hieß es am Freitag: "Tiere sind nicht dazu da, dass sie für unsere Unterhaltung leiden. Nach ITV in Großbritannien sollte auch das deutsche Tochterunternehmen endlich ein Zeichen für den Tier- und Umweltschutz setzen und ausschließlich vegane Speisen servieren."

Im britischen Pendant des Dschungelcamps, produziert von ITV, werden in der aktuellen Staffel keine lebendigen Tiere mehr verspeist. Dem folgt nun auch RTL.

Die erste Teilnehmerin von "Ich bin ein Star" ist übrigens schon nach Australien in den RTL-Dschungel gereist. Die Österreicherin Sonja Kirchberger postete am Samstag ein Bild aus dem Flieger. Sie ist damit wohl die erste Teilnehmerin vor Ort.

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(ll)

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