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Jennifer Lange: Die 25-Jährige ist Zumba-Trainerin.

Jennifer Lange: Der Realitystar zieht nun den Unmut eines ehemaligen Werbepartners auf sich. Bild: mg rtl d

Nach "Sommerhaus"-Shitstorm um "Bachelor-Paar": Ex-Werbepartner verzweifelt an Jennifer Lange

Nach sieben Folgen mussten Jennifer Lange und Andrej Mangold das "Sommerhaus der Stars" verlassen. Rausgeschmissen wurde das Paar ausgerechnet von Erzfeindin Eva Benetatou. Mit fiesen Sprüchen wie "Bitch", "So ein Teufel", "Behindert" oder "Sie ist Dreck unter meinen Füßen" ätzte Jennifer gegen die "Bachelor"-Zweitplatzierte. Das brachte Andrej und seiner Liebsten vehemente Mobbing-Vorwürfe ein, zudem glänzte der 33-Jährige durch Arroganz-Anfälle.

In der Show schien das Paar noch nicht zu ahnen, welchen Unmut sie mit ihrem Verhalten auf sich ziehen würden. Sie sagten nämlich nach dem Auszug in die Kamera: "Das 'Sommerhaus' hat uns nochmal gezeigt, dass wir gute Menschen sind, die ihr Herz am rechten Fleck haben." Später meinte Andrej auf Instagram zu seiner Verteidigung: "Ihr seht Ausschnitte, welche von 24 Stunden pro Tag in einer Extremsituation auf ein Minimum zusammengeschnitten wurden. Natürlich wirkt dann alles sehr extrem und polarisierend, sonst wäre so eine erfolgreiche Sendung auch nach einer Folge auserzählt."

Einige Werbepartner kündigten nach dem Eklat die Kooperationen mit den TV-Gesichtern. "Die Limo", eine Marke vom Getränkehersteller Granini, erklärte im September auf Instagram: "Auch wir grenzen uns von Mobbing und Diskriminierung in jeglicher Form ab. Da Jennifer Lange durch die Teilnahme an der Sendung 'Das Sommerhaus der Stars' mit diskriminierenden Äußerungen in Verbindung gebracht wird, haben wir sie gebeten, die einmalige Kooperation zu löschen." Dieser Bitte ist Jenny nicht nachgekommen, wie das Unternehmen nun feststellt.

Unternehmen wehrt sich gegen Vorwürfe wegen Jenny

Auf dem Instagram-Account von "Die Limo" wüten viele Fans, dass Jenny immer noch den Werbepost der Firma auf ihrem Kanal teilt und kündigen einen Boykott gegen deren Produkte an. Ein Nutzer meint nun: "Wieso wirbt Jennifer Lange immer noch mit eurer Limo? Widerlich! Ich kaufe euer Produkt nicht mehr!" Daraufhin antwortet das Unternehmen überraschend:

"Wir haben Jennifer Lange bereits mehrfach aufgefordert, den von ihr am 14. September veröffentlichten Post zu unserer 'Die Limo' zu löschen. (...) Rein rechtlich kann dies aber nur von ihr vollzogen werden. Weitere Kooperationen mit ihr werden wir zukünftig natürlich nicht mehr eingehen."

Eine Kundin kommentiert: "Scheiße, habe gestern noch so eine Limo gekauft. Hätte ich das vorher gesehen, mit wem ihr da zusammenarbeitet, hätte ich mich natürlich nicht für euch entschieden. Nie wieder: #GibMobbingKeineChance." Hier stellt die Firma klar: "Die Löschung selbst liegt jedoch in ihrer Hand, sodass wir sie zwar darum bitten können, auf die Umsetzung haben wir jedoch keinen Einfluss. Wir bleiben aber dran." Die Marke würde zudem für Spaß, Toleranz und Freude stehen, das solle auch so bleiben.

Viele Abonnenten kritisieren zudem den Werbeslogan: "Gegen Fake Fruits. Für echte Früchte." Dazu schreiben Nutzer beispielsweise in Bezug auf die Influencerin: "Fake ist vor allem euer Werbepartner", "Gegen Fake Fruits, aber für Fake Werbeträger" oder "Gegen Fake Fruits? Was ist mit Fake-Followern von euren Werbegesichtern?"

Warum die 26-Jährige den Werbepost bis jetzt nicht gelöscht hat, bleibt unklar. Seit dem Shitstorm hat Jenny die Kommentare auf ihrem Profil eingeschränkt. Marketingleiterin Mona Hellenkemper vom Unternehmen "InfluencerDB" erklärt watson zum Mobbing-Eklat:

"Durch die aktuelle Situation wird vielen Werbepartnern höchstwahrscheinlich noch einmal deutlicher bewusst, wie stark sich das Verhalten von Personen auf ihre Social-Media-Kanäle und somit auch auf die Werbepartner auswirken kann."

Und weiter: "Die Follower fordern aktiv eine Stellungnahme von den Stars, aber auch von ihren Werbepartnern, und verlangen teilweise sogar die Beendigung der Werbepartnerschaften. Man muss jedoch hervorheben, dass es sich hier um einen Einzelfall handelt, der nicht dazu führen wird, dass es zukünftig keine Werbepartnerschaften in dieser Form mehr geben wird."

(iger)

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