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Young woman enjoying a juicy burguer

Bild: iStockphoto

Das geschieht in den ersten 10 Minuten in deinem Körper, nachdem du bei McDonald's warst

Fast Food ist ungesund, das wissen wir alle. Es ist fettig und voll mit Zucker. Aber auch schnell verfügbar und so lecker, dass wir kaum unsere Finger davon lassen können.

Wie schlimm die schnelle und kalorienreiche Fertig-Nahrung nun tatsächlich ist, daran scheiden sich nicht nur die Geister, sondern auch die Experten-Meinungen: Während die einen sagen, hin und wieder kann man sich etwas von McDonald's, Burger King oder KFC gönnen, verteufeln die anderen diese Art von Nahrung gänzlich.

So betonen kritische Stimmen, dass Fast Food geradezu wie eine Droge funktioniert: Das extrem zucker- und salzhaltige Essen geht schnell ins Blut, lässt den Insulinspiegel hochschießen – die Folge ist Heißhunger.

Was passiert mit dem Körper, wenn wir Fast Food essen?

Was genau mit dem Körper passiert, nachdem wir einen Burger gegessen haben, erklärt Harald Sükar in seinem neuen Buch: "Die Fast Food Falle". Der ehemalige Geschäftsführer von McDonald's Österreich berichtet darin, wie sich Fast Food auf unseren Körper auswirkt und warum wir es unter keinen Umständen essen sollten.

Ein bezeichnendes Beispiel ist die Art und Weise, wie unser Körper reagiert, wenn wir einen Big Mac von McDonald's essen. Die Vorgänge beschreibt Sükar recht detailliert mit Berufung auf die amerikanische Website "Fast Menu Price".

Dürfen wir jetzt gar nicht mehr bei McDonald's oder Burger King essen? Doch!

Na, ist euch jetzt schon der Appetit auf einen leckeren Burger vergangen? Muss er allerdings gar nicht: Um den von Sükar beschriebenen Vorgängen auf den Grund zu gehen, haben wir von watson mit Uwe Knop gesprochen. Der Ernährungswissenschaftler und Buchautor meint nämlich: Alles Quatsch, wir können gar nicht nachweisen, dass Fast Food so schlimm ist.

Laut Knop kann die Ernährungswissenschaft "keinen kausalen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung herstellen. Das heißt: Sie kann keine Beweise liefern, ob ein bestimmtes Nahrungsmittel dick, dünn, gesund oder krank macht."

Das heißt im Klartext: Es gibt keine wissenschaftlichen Daten, die nachweislich belegen, dass ein bestimmtes Essverhalten bestimmte Konsequenzen für uns bedeutet.

Zudem essen wir laut Knop ja auch nie ein Nahrungsmittel isoliert. Um bei Sükers Beispiel zu bleiben, sagt Knop: "Der Burger besteht ja aus Brötchen, Fleisch, Salat und mehr – dabei lässt sich keine valide Aussage treffen, welcher Inhaltsstoff nun welche Konsequenz für den Körper haben kann. Auch wann genau welcher Prozess in Gang gesetzt wird, lässt sich nicht eindeutig festhalten."

Fast Food ist gut, wenn wir uns danach gut fühlen

Ist damit die ganze Analyse, die Sükar in seinem Buch beschreibt, hinfällig? Fragt man Knop, lautet die Antwort ganz klar: ja. So meint der Experte:

"Egal, was der Mensch isst – im Körper wird sich daraufhin etwas ändern. Ob Burger oder Salat: Die Verdauung wird in Gang gesetzt, und dieser Prozess verläuft bei jedem etwas anders."

Dass Nahrung im Körper Vorgänge auslöst, ist also ganz normal und erst einmal kein Grund zur Sorge. Dass diese Vorgänge bei jedem anders verlaufen und unterschiedlich lange dauern, auch unterschiedlich gut vertragen werden, ist laut Knop ebenfalls normal.

Was im Körper nach dem Essen passiert, kann man natürlich messen. "Aber was sagen diese Zahlen aus? Im Endeffekt: gar nichts", sagt Knop.

Will man Knop glauben, gibt es kein grundsätzliches "gesund" oder "ungesund" – sondern nur die Frage, worauf wir Lust haben und ob wir uns wohl fühlen nach unserer Mahlzeit.

"Der einzig wahre Faktor zur Bestimmung von gesunder Nahrung ist das Gefühl nach dem Essen. Fühle ich mich gut, habe keine Beschwerden, keine Krämpfe, keinen Blähbauch? Dann war die Mahlzeit gut für mich."

Wer sich also gerne mal einen Burger mit Pommes gönnt, kann das laut Knop weiterhin sorgenfrei tun.

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Jana (Name von der Redaktion geändert) ist 33 Jahre alt, gelernte IT-Systemkauffrau und alleinerziehende Mutter. Ihre Tochter wurde im März 2017 geboren, Jana trennte sich im September 2017 von ihrem Mann und bezieht seit Januar dieses Jahres Hartz IV – weil sie für ihre Tochter da sein möchte, wie sie sagt. Das Elterngeld ist im März 2018 ausgelaufen.

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