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Im August gibt es einiges zu ernten. Bild: E+ / fcafotodigital

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Klimafreundlich und regional: Dieses Obst und Gemüse gibt's im August

Wer sich früher in Omas Garten den Bauch mit Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren den Bauch vollgeschlagen hat und den Sommer größtenteils in der Astgabel eines Kirschenbaums verbracht hat, weiß: Frisches Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten ist einfach nicht zu schlagen. Aber natürlich wohnt nicht mehr jeder von uns in Laufnähe zu Omas Streuobstwiese oder ist bodenständig genug, sich selbst schon Gartenbesitzer nennen zu können.

Bleibt also der Gang zum Supermarkt. Wenn die Tomaten von dort dann aber zwischen Mozarellascheiben gebettet und mit Balsamico beträufelt auf unserem Teller liegen, ist die Enttäuschung manchmal groß, wenn sie nicht annähernd so saftig schmecken wie in unserer Erinnerung. Das könnte allerdings daran liegen, dass einfach keine Tomaten-Saison ist.

Denn egal, ob vom heimischen Garten oder vom Bauern, der den Supermarkt beliefert: Regionale Produkte, die gerade Saison haben, schmecken am besten. Dass Tomaten im Dezember weniger schmackhaft sind als im Juni, ist irgendwie klar. Davon abgesehen entsteht viel klimaschädliches CO2, wenn sie in beheizten Gewächshäusern gezüchtet oder vom anderen Ende des Globus zu uns transportiert werden.

Äpfel, Brombeeren, Radieschen

Am besten ist es deshalb, einen Blick in den Saisonkalender zu werfen und sich die Obst- und Gemüsesorten herauszupicken, die aktuell regional geerntet werden. Und im August ist das eine ganze Menge: Zurzeit werden beispielsweise Äpfel, Aprikosen und Birnen geerntet, auch Blaubeeren, Heidelbeeren und Brombeeren kommen frisch vom Strauch. Darüber hinaus könnt ihr die letzten Kirschen ergattern und euch über die ersten Wassermelonen freuen. Und auch Mirabellen, Pflaumen und Zwetschgen haben aktuell Saison.

Beim Gemüse ist die Auswahl sogar noch größer: Auberginen, Blumenkohl und Bohnen können derzeit vom Acker direkt auf den Teller wandern, selbiges gilt für Champignons, Karotten, Gurken, Paprikas, Radieschen. Außerdem startet die Kürbissaison und mit etwas Glück könnt ihr die letzten Erbsen des Jahres ergattern. Tomaten, Zwiebeln und Zucchini gibt es auch frisch, regional und aus deiner Region.

Ein Blick aufs Etikett schadet zur Absicherung natürlich nie – schließlich kann es auch vorkommen, dass Obst aus Übersee importiert wird, obwohl es eigentlich vor der eigenen Haustüre reift. Wenn du stattdessen zu den Äpfeln vom Bauern um die Ecke greifst, ist die Chance, dass sie so schmecken wie aus Omas Garten, gar nicht mal so klein.

(ftk)

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