(190316) -- CHRISTCHURCH, March 16, 2019 (Xinhua) -- A helicopter flies over the scene of the attacks in Christchurch, New Zealand, on March 16, 2019. (Xinhua/Guo Lei) NEW ZEALAND-CHRISTCHURCH-ATTACKS-AFTERMATH PUBLICATIONxNOTxINxCHN

Wenn du auf dem Feld stehst und plötzlich ein Heli landet... Symbolbild: imago

Das lustigste Video des Tages: Fußballer wird mit Helikopter entführt

Stell dir vor, du spielst mit deinem unterklassigen Amateur-Team irgendwo auf einem Ascheplatz Fußball. Das Spiel läuft so wie immer: Das gegnerische Team trägt Hosen in verschiedenen Farben, dein halbes Team hat eine Fahne und erst nach der Grätsche fällt dir auf, wie dumm das auf diesem Platz ist. Genau so langweilig muss wohl auch das Achtligaspiel zwischen Citta Di Viagrande und Nebrodi in Italien gewesen sein – bis ein Hubschrauber kam und maskierte Männer einen Mitspieler entführten.

Ja, ihr habt richtig gehört: Während des Spiels landet ein Hubschrauber im Mittelkreis, maskierte Männer mit Waffen in den Händen stürmen auf den Platz und entführen einen Spieler. Dazu halten sie ein Schild hoch auf dem frei übersetzt steht: "Eliminierungsdienst für ausgediente Fußballspieler." Anschließend hebt der Heli wieder ab und verschwindet. Dahinter steckt aber keine Tragödie, sondern eine Komödie.

Der entführte Spieler heißt Ignazio Barbagallo und für den 55-Jährigen aus Catania war es das letzte Spiel in seiner Laufbahn als Fußballer. Und Barbagallo, der laut "Fox Sports Italia" für seine ironischen Streiche und Videos in der ganzen Stadt bekannt ist, wollte mit einer großen Inszenierung zurücktreten. Und das ist ihm absolut gelungen.

Hier das Video:

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Video: YouTube/stipsyking2003

Blöd nur, dass der örtliche Fußballverband den Streich nicht ganz so lustig fand. Der Verein wurde tatsächlich mit einer Geldstrafe von 200 Euro bestraft und darf bis zum 31. Mai 2019 keine Heimspiele mehr austragen, weil er unter anderem "die Landung eines Hubschraubers auf dem Spielfeld ermöglicht hat und somit die Sicherheit von allen anwesenden Personen beeinträchtigt hat". Barbagallo selbst wurde auch gesperrt, doch ihm kann das egal sein, da es sein letztes Spiel war.

Sein Streich wurde zudem schon über 100.000 Menschen auf YouTube gesehen. Barbagallo dürfte seinen Abgang also als ziemlich gelungen beschreiben. Wir auch.

(bn)

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