Gazastreifen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Smoke rises following an Israeli air strike on the Gaza Strip, as seen from the Israeli side of the border, May 12, 2018. REUTERS/Amir Cohen

Immer wieder gibt es Luftangriffe auf den Gazastreifen. Bild: AMIR COHEN/reuters (archivfoto)

2 Tote, mehrere Verletzte – Israel beschießt Gazastreifen

Bei einem israelischen Angriff im südlichen Gazastreifen sind am Sonntag mindestens zwei Palästinenser getötet und mehrere verletzt worden. Ein Sprecher des örtlichen Gesundheitsministeriums teilte mit, ein Gebiet in der Nähe von Chan Junis sei beschossen worden.

Schon in der Nacht kam es an der Grenze zu Konflikten

Die israelische Luftwaffe hatte bereits in der Nacht Stellungen der radikalislamischen Hamas im südlichen Gazastreifen angegriffen. Ein Armeesprecher teilte mit, man habe damit auf das Vordringen mehrerer Palästinenser auf israelisches Gebiet reagiert.

Vier Männer hatten den Grenzzaun durchschnitten und nach Angaben der Armee versucht, Infrastruktur des Militärs zu beschädigen.

Ausschreitungen im Gazastreifen

Seit dem 30. März sind rund 120 Palästinenser bei Konfrontationen mit israelischen Soldaten am Grenzzaun zwischen Israel und dem Gazastreifen getötet worden. Tausende wurden verletzt.

Warum hat sich der Konflikt erneut verschärft? Die USA haben ihre Botschaft nach Jerusalem verlegt – und das hat Folgen: 

Die israelische Armee hatte am Samstag mitgeteilt, ein 20-jähriger Soldat sei an Verletzungen gestorben, die er bei einer Razzia im Westjordanland erlitten hatte.

Das Mitglied einer Eliteeinheit war bei dem Einsatz in einem Flüchtlingslager bei Ramallah von einem "schweren Objekt" getroffen worden. Nach Medienberichten handelte es sich um eine Marmorplatte, die ein Palästinenser ihm aus dem dritten Stock auf den Kopf geworfen hatte.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu drückte "tiefes Bedauern" über den Tod des Soldaten aus. Die Armee sucht weiter nach dem Tatverdächtigen.

(pb/dpa)

Israel gewinnt den ESC – und Deutschland landet auf Platz 4

Link zum Artikel

Mal rechts, mal links, mal muslimisch – wann "Israelkritik" zu Antisemitismus wird

Link zum Artikel

++ Erdogan und Putin einigen sich auf demilitarisierte Zone in Idlib ++

Link zum Artikel

Israel kündigt Militäreinsätze gegen iranische Truppen in Syrien an

Link zum Artikel

Diese Israelhasser laufen auf linken Demos mit – das steckt hinter BDS

Link zum Artikel

Nach dem Atomdeal-Aus: 6 Fragen, die jetzt wichtig werden  

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Neapels Bürgermeister bietet Flüchtlingen sicheren Hafen an – trotz Einwanderungsverbot

Die italienische Regierung aus der rechtsradikalen Lega-Partei und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung vertritt seit ihrem Amtsantritt im Sommer eine harte Haltung in der Flüchtlings- und Einwanderungspolitik. Schiffen mit geretteten Flüchtlingen an Bord verweigerte Innenminister Matteo Salvini das Einlaufen in italienische Häfen. Seither kommen kaum noch Flüchtlinge legal ins Land.

In Italiens Großstädten formiert sich inzwischen Widerstand gegen die verschärften Einwanderungsgesetze von …

Artikel lesen
Link zum Artikel