USA
 Lt. Col. Alexander Vindman, an expert on Eastern European affairs on the National Security Council, prepares to testify before the House Permanent Select Committee on Intelligence as part of the impeachment inquiry into President Donald Trump, on Capitol Hill in Washington, DC, on Tuesday, November 19, 2019. The hearings are looking into whether Trump used military aid as leverage to pressure Ukraine into investigations that would benefit him politically. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY WAP20191119501 KEVINxDIETSCH

Alexander Vindman bei der Anhörung vor dem US-Kongress. Bild: imago images / UPI Photo

Impeachment-Prozess: Schlüsselzeuge bekräftigt Vorwürfe gegen Trump

In der Ukraine-Affäre hat ein Schlüsselzeuge seine Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump bekräftigt.

Darum geht's in der Ukraine-Affäre:

In dem Telefonat am 25. Juli hatte Trump den ukrainischen Staatschef zu Ermittlungen gegen den früheren US-Vizepräsidenten Joe Biden gedrängt. Biden bewirbt sich um die Präsidentschaftskandidatur der oppositionellen Demokraten und könnte damit bei der Wahl 2020 zu Trumps Herausforderer werden.

Bei den Untersuchungen zur Ukraine-Affäre geht es um den Vorwurf des Machtmissbrauchs durch Trump. Der Präsident soll unter anderem Militärhilfe in Millionenhöhe für die Ukraine zurückgehalten haben, um Kiew zu Korruptionsermittlungen gegen Biden und dessen Sohn zu drängen. Bidens Sohn Hunter war für eine ukrainische Gasfirma tätig, während sein Vater als US-Vizepräsident für die Ukraine-Politik zuständig war.

Die im Repräsentantenhaus dominierenden Demokraten streben eine formelle Anklageerhebung gegen Trump an, das sogenannte Impeachment. Diese hätte ein Amtsenthebungsverfahren zur Folge. Allerdings müsste letztlich der Senat über eine Absetzung des Präsidenten entscheiden. Dort haben Trumps Republikaner die Mehrheit.

(ll/afp)

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