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ARCHIV - 24.09.2017, Bayern, M

Stefan Raab hat mit "FameMaker" eine neue Show entwickelt. Bild: dpa / Matthias Balk

ProSieben bricht Show ab: Neue Stefan-Raab-Sendung startet mit Panne

In Köln startete am Dienstag die neue ProSieben-Show "FameMaker". Die Idee für die Sendung stammt von Stefan Raab und sorgte bereits im Vorfeld für Furore. Viele hofften den Entertainer auch endlich selbst mal wieder auf der Show-Bühne anzutreffen. Aber er hält sich auch bei diesem Projekt im Hintergrund. Dafür moderiert Entertainer Tom Neuwirth, manchen eher bekannt als Conchita Wurst, das Musik-Format. Als Juroren fungieren Carolin Kebekus, Luke Mockridge und Teddy Teclebrhan. Doch der Start der Show am Dienstagabend lief nicht reibungslos.

Wie die "Bild" berichtet, sei es vor Ort zu schweren technischen Problemen gekommen, sodass am Ende sogar die Produktion abgebrochen und die rund 120 Zuschauer nach Hause geschickt worden seien.

"FameMaker"-Glaskuppel öffnete sich nicht

Die Sendung, die in den Studios in Köln-Mülheim aufgezeichnet wird und im Herbst den Weg ins TV finden soll, dreht sich um (mögliche) Gesangstalente, die zunächst unter einer schalldichten Glaskupppel performen und nur anhand ihrer Darbietung von den Juroren ausgewählt werden. Also erst mal nur sehen, nicht hören – quasi das Gegenteil vom "The Voice"-Prinzip.

Premiere auf ProSieben-Bühne: Sänger Tom Neuwirth moderiert die neue Musikshow ,,FameMaker

Tom Neuwirth moderiert "FameMaker". Bild: dpa / Andre Karsai

Doch schon bei der ersten Aufzeichnung entpuppten sich ausgerechnet die Glaskuppel als tückisch. Laut Bericht habe sich die Kuppe nicht wie vorgesehen nach einer bestimmten Zeit geöffnet. Man habe versucht während längerer Unterbrechungen das Problem in den Griff zu bekommen, heißt es. Doch leider erfolglos. Die Kuppel soll stattdessen regelmäßig gestreikt haben. Die Gesangsauftritte blieben für die Juroren und das Publikum stumm.

ProSieben-Show wurde abgebrochen

Laut der "Bild" habe sich die Produktion gegen 21.45 Uhr dann dazu entschlossen, die Show vorzeitig zu beenden und alle Zuschauer aus dem Studio zu schicken. Die Enttäuschung darüber war groß, denn nur etwa die Hälfte der Teilnehmer hatten es zu diesem Zeitpunkt überhaupt auf die Bühne geschafft.

Eine Kandidatin sagte der Zeitung anschließend: "Ich bin sehr enttäuscht. Schon bei den Proben lief nicht alles perfekt. Nun werden wir von der Produktion erfahren, wie es weiter geht." Eine Zuschauerin hofft, dass sie bei einem Nachholtermin erneut dabei sein darf.

Wie es mit der Sendung weitergeht und ob die Probleme mittlerweile behoben sind, ist bislang nicht bekannt.

(jei)

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