Fußball Deutschland
v. l. Fernsehmoderator Matthias Opdenhövel, Bastian Schweinsteiger

Fussball, Herren, Saison 2019/2020, 77. Finale um den DFB-Pokal in Berlin, Bayer 04 Leverkusen - FC Bayern München, 04.07. 2020, Foto: Matthias Koch/POOL via Eibner-Pressefoto via Eibner-Pressefoto | Verwendung weltweit

Anzug statt Trikot: Bastian Schweinsteiger als Experte bei der ARD. Bild: picture alliance / Matthias Koch

Rummenigge lässt in ARD verdächtigen Satz über Schweini fallen

Der FC Bayern München hat den DFB-Pokal gewonnen und sich somit – wie auch schon im Jahr zuvor – das Double gesichert. Die Dominanz der Bayern setzt sich also fort und das 4:2 gegen Leverkusen im Finale dürfte kaum einen Fan überrascht haben. Eine Premiere gab es aber doch noch. Ex-Bayern-Star Bastian Schweinsteiger feierte in der ARD sein Debüt als TV-Experte.

Nachdem Schweinsteiger im letzten Jahr seine Profi-Karriere bei Chicago Fire in der Major League Soccer offiziell beendet hatte, ist es nun sein erster Job im Fußballgeschäft abseits des Platzes.

Auffälliger Rummenigge-Satz in ARD: Kehrt Schweini zu den Bayern zurück?

Ob sich Schweinsteiger tatsächlich eine langfristige Tätigkeit als TV-Experte vorstellen kann, blieb an diesem Abend offen. Es dürfte noch einige andere berufliche Möglichkeiten für den 35-Jährigen geben. Das wurde deutlich, als Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge nach dem Spiel ein Interview an Schweinsteigers Seite gab.

"Bastian ist ein super Kerl und ich finde, er sieht so super erholt aus, dass ich glücklich bin, dass er jetzt hier steht. Und hoffe, dass er irgendwann wieder mit dem FC Bayern feiern kann", sagte Rummenigge. Na, was der Bayern-Boss damit wohl meint?

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Bild: Matthias Koch / Matthias Koch

Rummenigge hatte schon in der Vergangenheit mehrfach angedeutet, dass er sich Schweini später mal gut wieder bei den Bayern vorstellen könne, in welcher Rolle auch immer. Den jetzt getätigten Satz fassten einige Zuschauer daher bereits als indirektes Jobangebot auf.

Schweini selbst lächelte etwas verunsichert, sagte höflich "danke", während Moderator Matthias Opdenhövel ob des Angebots laut auflachte.

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Beim Rummenigge-Angebot musste Schweini schmunzeln. screenshot ard

In einem Interview mit der "Abendzeitung" hatte Rummenigge kürzlich schon in dieselbe Kerbe geschlagen: "Der FC Bayern ist immer interessiert, wichtige ehemalige Spieler an den Klub binden. Ich würde mir zum Beispiel auch Bastian Schweinsteiger bei uns wünschen", so der Vorstandschef. Er stellte aber auch klar: "Aber ob er jemals nach München zurückkehrt, weiß ich nicht."

Tatsächlich sind der Ex-Nationalspieler und die Münchner eng miteinander verbunden. Von 1998 bis 2015 war Schweinsteiger als Spieler für die Bayern aktiv. Er wurde mit dem Klub achtmal deutscher Meister und holte sieben Mal den Pokal sowie 2013 die Champions League.

Lob und Kritik für Schweini

Doch wie hat sich Schweinsteiger in seiner neuen Rolle als TV-Experte überhaupt geschlagen? Die Reaktionen der Fans waren unterschiedlich. Auf Twitter wurde beispielsweise kritisiert, dass von einem ehemaligen Bayern-Spieler wenig Neutralität zu erwarten ist, wenn es um ein Spiel der Bayern geht.

Manche konnten gar nicht glauben, dass Schweinsteiger als Experte wirklich ein Spiel der Bayern kommentiert. Von anderen wiederum wurde die allgemeine Bayern-Lastigkeit in der Fußballberichterstattung kritisiert.

Andere Twitter-Nutzer waren mit ersten TV-Einsatz des Weltmeisters sehr zufrieden und wünschten sich, Schweinsteiger nun öfters im Fernsehen als Experten zu sehen.

(lau)

Leistner zeigt Reue nach Stadion-Attacke – jetzt spricht seine Frau

Auf die Blamage folgte der Eklat. HSV-Profi Toni Leistner lieferte sich nach dem Pokal-K.o. in Dresden ein Handgemenge mit einem Zuschauer. Danach entschuldigte er sich öffentlich, nun meldete sich auch seine Frau Josefin mit einem emotionalen Instagram-Post.

Toni Leistner hatte genug gehört. Entschlossen sprang der Neuzugang des Hamburger SV über eine kleine Mauer, stapfte wutentbrannt einige Stufen der Tribüne hoch, packte sich den Pöbel-Fan von Dynamo Dresden und schubste ihn zu Boden.

Leistner redete noch sichtlich angefressen auf den Zuschauer ein, der ihn "massiv beleidigt" haben soll, ehe Ordner und weitere Fans eingriffen – und sich Leistner schließlich zurück in den Innenraum aufmachte, um bei Sky ein aufgewühltes Interview zu geben.

Der …

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