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Ermittler untersuchen die Absturzstelle. Bild: imago images / ZUMA Press/getty

Ermittler zum Bryant-Unglück: "Es ist eine katastrophale Unfallstelle"

Nach dem Helikopter-Absturz, bei dem der US-Basketballstar Kobe Bryant und acht weitere Menschen ums Leben gekommen sind, dauern die Untersuchungen der US-Behörde für Transportsicherheit (NTSB) an.

Die Suche nach der Absturzursache

Der Helikopter des Typs Sikorsky S-76 war bei Nebel um 9.45 Uhr (Ortszeit) am Sonntag in ein gebirgiges Gelände gestürzt und in Flammen aufgegangen. Die NTSB bat alle Menschen, die Fotos vom Wetter in der Gegend zum Zeitpunkt des Absturzes gemacht hätten, ihr diese zu schicken. Mit Bryant waren seine 13 Jahre alte Tochter Gianna, Spitzname "Gigi", und sieben weitere Menschen bei dem Absturz ums Leben gekommen.

Das Wetter zum Zeitpunkt des Unfalls war schlecht. Ein Sprecher der Polizei hatte am Montag betont: "Die Wetterbedingungen haben nicht den Minimum-Standard erfüllt, um zu fliegen."

Starten durfte der Helikopter aber dennoch. Laut US-Medien gab es eine Sondergenehmigung für die Maschine.

Laut Audioaufzeichnungen zwischen dem Hubschrauberpiloten und der Flugsicherung am Flughafen Burbank erhielt der Hubschrauber demnach die sogenannte Sondergenehmigung für Sichtflugregeln. Diese erlaubte es dem Piloten und seinen Passagieren, trotz eigentlich zu starkem Nebel zu fliegen.

(ll/dpa)

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