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Oliver Pocher spricht in seinem Podcast über Herzogin Meghan. bild: IMAGO / Future Image/ IMAGO/ i Images

Oliver Pocher wettert gegen Meghan: "Das ist der größte Bullshit, den ich je gehört habe"

Das Interview von Harry und Meghan beherrscht nach wie vor die Schlagzeilen. In dem Gespräch mit Oprah Winfrey am vergangenen Sonntag schossen beide scharf gegen das Königshaus und erhoben zudem schwere Vorwürfe. Die beiden seien nicht unterstützt worden, zudem wurden Rassismus-Vorwürfe laut. Die 39-Jährige berichtete, dass es während ihrer Schwangerschaft mit Archie Gespräche darüber gegeben habe, wie "dunkel" die Haut des Kindes wohl sein würde.

Prinz William meinte später dazu: "Wir sind keine rassistische Familie." Und die Queen ließ erklären, sie sei "traurig" über Meghans und Harrys Kummer und die aufgeworfenen Fragen, "insbesondere die, die sich auf Rassismus beziehen", seien "besorgniserregend". Britische Medien werteten dies als Versöhnungsgeste trotz teils verschiedener Sichtweisen. Meghan schockte darüber hinaus auch damit, dass sie durch die negative Dauerberichterstattung in eine schwere psychische Krise gestürzt worden sei.

In der neuesten Podcastfolge sprachen Amira und Oliver Pocher nun ebenfalls über das Interview des Jahres. Dabei ging besonders der Comedian mit Meghan hart ins Gericht, was seiner Frau ganz und gar nicht gefiel. Sie verteidigte prompt die ehemalige Schauspielerin.

This image provided by Harpo Productions shows Prince Harry, from left, and Meghan, The Duchess of Sussex, in conversation with Oprah Winfrey.  “Oprah with Meghan and Harry: A CBS Primetime Special” airs March 7.  (Joe Pugliese/Harpo Productions via AP)

Harry, Meghan und Oprah Winfrey sprachen gemeinsam über das Königshaus. Bild: Joe Pugliese/Harpo Productions via AP

Warum Amira Pocher Meghan zur Seite steht

Zunächst stellte Oliver Pocher klar, dass ihn royale Familien und die Königshäuser original null interessieren würden. Dennoch unterhielten sich die beiden in der neusten Folge fast ausschließlich über das Herzogenpaar. Amira gestand, sie habe Meghan nie als Schauspielerin wahrgenommen, nur ihre Rolle bei "Suits" habe sie mitbekommen. Pocher ergänzte: "Ja und dann hat sie Prinz Harry kennengelernt. Da gab es mal einen O-Ton, der von ihr zitiert wird: Sie wusste gar nicht, wer er war. Das ist der größte Bullshit, den ich je gehört habe. Das glaube ich nicht. Wer bist du? Harry? Prinz Harry? Sagt mir jetzt gar nichts. Und du bist ein richtiger Prinz? Cool, ich kenne dich nicht."

Der 43-Jährige weiter: "Meine Theorie ist: Am Anfang wollte sie einfach Prinzessin werden und natürlich war das verlockend. Sie hat ihre Schauspielkarriere ja auch an den Nagel gehängt." Amira unterbrach den Komiker prompt: "Woher willst du das wissen, Oli?" Er erklärte das dann so:

"Keiner kann mir erzählen, dass sie das nicht mitbekommen hat. Die hat eine Aufmerksamkeit bekommen, die sie vorher nie hatte. Und natürlich fand sie das auch ganz geil, im Mittelpunkt zu stehen. Sie hat sicherlich für sich einiges an Potenzial gesehen. Ganz ehrlich, das, was die da erzählt, sind wirklich First-World-Problems. Ob es überhaupt noch zeitgemäß ist, dass es einen König oder eine Königin gibt, sei mal dahingestellt, aber sie weiß doch grob, worauf sie sich einlässt. Das hätte sie auch noch mal googeln müssen. Sie lebt in einem Palast, wird komplett bewacht, ist weltweit im Fokus, jeder interessiert sich dafür. Ich weiß jetzt nicht, was daran so dramatisch ist."

Doch auch hier unterbrach Amira ihren Mann: "Das kannst du auch gar nicht wissen." Doch Pocher blieb dabei: "Dass sie ein normales Leben nicht mehr führen kann, dass sie nicht auf der einen Seite Prinzessin und auf der anderen Seite Schauspielerin sein kann, das war auch einfach klar." Die Mutter zweier Söhne sprang Meghan zur Seite und meinte: "Also wirklich, erstens weißt du nicht, wie das angefangen hat. Schon mal darüber nachgedacht, dass sie sich wirklich verliebt hat in Prinz Harry? Warum lachst du denn da so? Nur, weil jemand mega berühmt ist, heißt das, dass sich keine Frau ernsthaft in den verlieben kann?" Und weiter:

"Sie hat natürlich gewusst, was da ungefähr auf einen zukommt. Für eine Frau ist das aber erstmal wow: Du wirst Prinzessin, kriegst Kleider. Jeder kennt dich auf diesem Planeten. Natürlich ist das erstmal reizvoll. Das hat sie sicher unterschätzt. Das kann man auch gar nicht wissen, was für Druck auf einen ausgeübt wird. Da werden Sachen rausgekramt, es wird nach schmutziger Wäsche gesucht, permanent wird alles in deinem Mund umgedreht, alles begutachtet, welchen Schmuck du trägst, welche Schuhe, was du sagst, wie du dastehst, wie du nach der Geburt aussiehst. Es ist wirklich ekelhaft. Es wurde nie gut über sie berichtet, weil negativ verkauft sich eben gut."

Amira Pocher legt nochmal nach

Jeder würde laut Amira seinen Senf dazugeben. Das Problem dabei sei, wenn man selbst keine Statements abgebe, dann wird einfach spekuliert. "Stell dir vor, da würde permanent so was stehen, das würde dich nerven und so fertig machen. Du kannst auch nicht zu jedem Scheiß was sagen. Die Leute machen sich aus Gerüchten oder aus irgendwelchen Sachen, die Klatschblätter abdrucken, ihr Bild. Das kann sowas von krass an deine Psyche gehen", so die 28-Jährige. Nicht jeder würde das gut verkraften. "Stell dir die Dimension vor, die Meghan ertragen muss", betonte sie. Zudem würde Social Media krank machen.

Zum Schluss zog Amira dann auch noch einen Vergleich zur Beziehung mit Oli, denn bei den beiden wurde zunächst auch nur von einem Traumpaar gesprochen: "Am Anfang ist immer alles schön und toll und dann fangen sie an, Scheiße über dich zu berichten. Genau das hast du, als wir zusammengekommen sind, gesagt. Später kommen die ekligen Sachen und dann stürzen sie sich auf alles, was du falsch machst. Dasselbe ist ja nicht nur hier in Deutschland."

Pocher lenkte zwar ein, dass die Schattenseiten zwar da seien, dass sie kein Privatleben mehr haben und buchstäblich in einem goldenen Käfig leben würden, dennoch meinte er: "Das ist Teil des Jobs. Man kann auf der einen Seite verstehen, dass sie sagen, darauf haben sie keinen Bock mehr. Ich glaube auch, dass Harry sich von ihr hat mehr beeinflussen lassen. Er kennt das natürlich nicht anders. Jetzt hat er eine Frau an seiner Seite, wo er sagt, ok, da hat er eine Exit-Möglichkeit." Seine Taten hätten immer dafür gesprochen, dass er kein klassischer Prinz sei und "keinen Bock auf diese ganze Scheiße hat".

In jedem Fall ist es für Amira eine echte Liebe zwischen den beiden, sie hätten sich fernab der Krone ein neues Leben aufgebaut: "Wenn sie nur auf diesen Ruhm aus gewesen wäre, dann hätte sie ihn eh schon verlassen. Als sie gesehen hat, welcher Druck von außen ist, das hätte sie doch niemals durchgezogen. Das zeigt, dass sie ihn liebt und nicht das, was rundherum passiert."

(iger)

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