Herzogin Meghan: Kaum ist sie in Kanada droht ihr schon das nächste Fiasko.
Herzogin Meghan: Kaum ist sie in Kanada droht ihr schon das nächste Fiasko.Bild: Getty Images/ Chris Jackson

Thomas Markle ist bereit, gegen seine Tochter Meghan auszusagen

15.01.2020, 16:07

Nach dem royalen Rückzug von Herzogin Meghan und Prinz Harry könnte die ehemalige Schauspielerin schon bald für neues Aufsehen sorgen. Der Grund ist diesmal allerdings nicht das Königshaus mit seinen Verpflichtungen, sondern die Presse. Doch das ist noch nicht alles, denn auch ihr Vater Thomas Markle spielt dabei eine wichtige Rolle.

Meghan hatte eine Klage im Oktober gegen die Zeitung "Mail on Sunday" eingereicht, nachdem sie einen handgeschriebenen Brief von ihr an ihren Vater Thomas Markle veröffentlicht hatte. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, sind nun Dokumente bekannt geworden, aus denen hervorgeht, dass ihr Vater vor Gericht als Zeuge in dem Verfahren aussagen könnte.

Die Vorwürfe von Meghan

2018 veröffentlichte die Zeitung den Brief als Beleg dafür, dass das Verhältnis zwischen den beiden zerrüttet sei. Der Grund für die Klage von Meghan: Sie warf dem Verlag Missbrauch privater Informationen, Verstoß gegen das Urheberrecht und Verstoß gegen das Datenschutzgesetz vor.

Die Anwälte sagten, die Veröffentlichung sei "Teil einer Kampagne dieser Mediengruppe, falsche und absichtlich herabwürdigende Geschichten über sie und ihren Ehemann zu veröffentlichen."

Herzogin Meghan und Prinz Harry: Die beiden gaben sich 2018 vor rund zwei Milliarden Menschen das Jawort. Jetzt wollen sie nicht mehr, dass alle Augen auf sie gerichtet sind.
Herzogin Meghan und Prinz Harry: Die beiden gaben sich 2018 vor rund zwei Milliarden Menschen das Jawort. Jetzt wollen sie nicht mehr, dass alle Augen auf sie gerichtet sind.Bild: Getty Images/ Chris Jackson

Auch Prinz Harry publizierte damals einen offenen Brief. Dort schrieb er:

"Die Zeitung hat in absichtlich zerstörerischer Weise bestimmte Absätze, Sätze und Wörter aus Meghans Brief weggelassen, um die Lügen zu vertuschen, die das Blatt seit mehr als einem Jahr über Meghan verbreitet hat. Das Ziel ist vielmehr, Leser der Zeitung zu manipulieren und Zwietracht zu säen."

Vater von Meghan schon bald vor Gericht?

Die Anwälte der "Mail on Sunday" geben an, dass sie sich in dem Verfahren auf Aussagen von Meghans Vater Thomas Markle stützen wollen. "Er hat schließlich ein gewichtiges Recht, seine Version des Geschehens zu erzählen", so die Begründung.

Die "Daily Mail" hat bereits auf ihrer Titelseite verkündet, dass Markle bereit sei, vor Gericht als Zeuge gegen die Vorwürfe seiner Tochter auszusagen.

Das sagt Prinz Harry dazu

Herzogin Meghan hat es schwer mit ihrer Familie. Schon zu Beginn ihrer Liebe mit Prinz Harry gab es immer wieder Schlagzeilen rund um ihren Vater oder ihre Halbgeschwister. Der Sohn von Prinz Charles beklagte, dass seine Frau eines der jüngsten Opfer der britischen Boulevardpresse geworden sei.

Die Verfolgungsjagd im Jahr 1997, wo seine Mutter Lady Diana ums Leben kam, erinnert ihn immer wieder an den Kampf mit der Presse. Genauso ist es immer, wenn er eine Kamera sieht. Dann sei er wieder bei der schlimmsten Erinnerung in seinem Leben.

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