COLOGNE, GERMANY - MARCH 12: Lola Weippert and Christian Polanc perform on stage during the 2nd show of the 14th season of the television competition

Christian Polanc und Lola Weippert kämpfen immer noch um den Titel "Dancing Star". Bild: Pool/ Getty Images

Ärger für "Let's Dance"-Star – warum Lola Weippert nun zahlen muss

Lola Weippert gehört derzeit noch zu den sieben Kandidaten, die in der RTL-Show "Let's Dance" um den großen Titel "Dancing Star" kämpfen. Zuletzt erhielt sie für ihre Rumba zu "Some Say" 19 Punkte. Vor allem Juror Joachim Llambi war nicht zufrieden und kritisierte ihre Fußarbeit. Kein Wunder, dass es von ihm nur fünf Punkte gab.

Motsi Mabuse und Jorge Gonzalez zeigten sich immerhin mit jeweils sieben Punkten gnädiger. Lola wirkte nach dem Urteil enttäuscht, offenbar hatte sie sich mehr erhofft: "Ich hatte das Gefühl, den Schmerz rauszulassen, aber das kam leider nicht an. Wenn man den Schmerz schon gespürt hat, kann man es grundsätzlich besser vertanzen. Deshalb dachte ich, dass ich es besser könnte."

Auch Abseits des Tanzparketts gab es nun für die TVNow-Moderatorin Ärger. Der Grund: Sie hat gegen die Corona-Regeln verstoßen und wurde prompt zu einer Strafe verdonnert. Auf Instagram erklärte sie genau, was vorgefallen war.

Lola Weippert kassiert Corona-Strafe

Lola Weippert postete einen neuen Schnappschuss, auf dem sie sich gutgelaunt und mit einem breiten Grinsen präsentierte. Ihr Kommentar dazu könnte folglich auf den ersten Blick für Verwunderung gesorgt haben, denn sie schrieb: "Das war meine Reaktion, als ich die 50 Euro zahlen musste, weil ich auf einer Bank an einem Spielplatz gegessen habe. Ich konnte es einfach nicht fassen und brach in minutenlanges Gelächter aus."

Sie und ihre Begleitperson hätten sich nichts dabei gedacht und während der Mittagspause auf einer Parkbank gegessen. Doch schnell wurde ihnen das zum Verhängnis. "Diese stand an einem Spielplatz. Plötzlich kam das Ordnungsamt zu drei jungen Mädels, die ihr Mittagessen auf dem Spielplatz verzehrten. Sie mussten pro Person 300 Euro Strafe zahlen, weil es drei Haushalte waren und den Mundschutz auf dem Spielplatz nicht trugen", so die Moderatorin.

Doch damit war noch nicht Schluss, denn auch Lola musste nun mit Konsequenzen rechnen: "Wir bekamen das nur halb mit, bis die Ordnungsbeamten plötzlich auf uns zukamen und uns sagten, wir müssen jetzt 50 Euro Strafe zahlen, da wir eine Ordnungswidrigkeit begehen und auf dem Spielplatz keine Maske tragen." Die 25-Jährige zeigte sich verwundert und erklärte weiter:

"Ich war so verdutzt, da ich mich noch nie mit den Corona-Maßnahmen auf Spielplätzen befasst hatte. Aber Unwissenheit schützt eben nicht vor Strafen. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass sie uns ermahnen und ein Auge zudrücken, da wir nichtsahnend waren. Aber die beiden hatten eine regelrechte Freude daran, uns die Strafe aufzubrummen. Der Ordnungsbeamte sagte triumphierend: 'Die drei Mädels müssen sogar 300 Euro pro Person zahlen, haha.' Seine Augen schmälerten sich und deuteten auf ein breites Grinsen hin, als er diese Worte aussprach."

"Let's Dance"-Star verdutzt über Ordnungswidrigkeit

Lola erklärte, dass sie in diesem Moment nicht gewusst habe, ob sie weinen oder lachen solle. Schließlich seien die zwei kopfschüttelnd gegangen und haben lachen müssen. Ihr Fazit lautete dementsprechend:

"Hätte mir jemand vor 1,5 Jahren erzählt, wofür ich mal 50 Euro Strafe zahlen muss, ich hätte die Person für verrückt erklärt!"

Zum Schluss machte sie noch mal unmissverständlich klar: "P.S.: Ich halte mich ansonsten natürlich an alle Corona-Regeln und bin der Meinung, dass Corona-Leugner und Querdenker nicht mit Bußgeld sondern einem Besuch auf der Intensivstation 'bestraft' werden sollten." Dies sahen wohl viele ihrer Fans so, denn Lola hat für ihren Post rund 30.000 Likes bekommen. Doch es gab auch Kritik. Eine Nutzerin meinte beispielsweise dazu:

"Was soll ich sagen, vielleicht blöd, wenn man einfach nur was essen wollte, aber es nicht wusste. Ich würde aber jeden zu Sozialstunden im Rettungsdienst, in der Pflege oder beim Bestatter verdonnern, der es bis heute noch nicht auf die Kette bekommt, sich an die Regeln zu halten. Vielleicht wird es einem beim stundenlangen Desinfizieren und Mitarbeiten dann mal klar, dass es kein Scherz ist. Und damit meine ich nicht dich beim Essen, sondern ach so viele Menschen, die sich in Gruppen ohne Maske irgendwo treffen."

Lola ging übrigens auf diesen Kommentar ein und antwortete: "Da gebe ich dir Recht! Allerdings kommt es in meinen Augen darauf an, ob man sich bewusst den Corona-Regeln widersetzt oder, wie ich, ohne jegliches Wissen. Jeder Coronaleugner sollte meiner Meinung nach einen Tag auf einer Corona-Intensivstation verbringen!"

(iger)

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    Alle Leser-Kommentare
  • jodelady 29.04.2021 17:08
    Highlight Highlight Hört sich ja immer gut an - Sozialstunden im Krankenhaus oder Altenheim. Aber denkt dabei auch mal jemand an das Pflegepersonal? Eh schon überlastet sollen sie dann noch für 4 Wochen Uneinsichtige anlernen und aufpassen dass die dann auch die Desinfektionsmaßnahmen exakt einhalten? Das Pflegepersonal hat andere Sorgen als dummen Leuten zu erklären wie man ein Steckbecken, eine Urinflasche leert und desinfiziert. Selbst wenn sie dabei Masken tragen und das Personal aufpasst dass sie auch die Händedesinfektion vornehmen, nach Feierabend wird wieder darauf verzichtet...
    eben "Hardcoreresistent"

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