Thomas Gottschalk, Barbara Schöneberger und Günther Jauch waren nun auch am Sonntag zu sehen.
Thomas Gottschalk, Barbara Schöneberger und Günther Jauch waren nun auch am Sonntag zu sehen.Bild: rtl/ Stefan Gregorowius

"Denn sie wissen nicht, was passiert": Barbara Schöneberger macht sich über Jauchs Hintern lustig

21.06.2022, 18:19

Eine enge Hose, Blasen und (fehlende) Hintern waren auch im zweiten Teil von "Denn sie wissen nicht, was passiert – Die Jauch-Gottschalk-Schöneberger-Show" wieder ein Thema. Und auch sonst gab es jede Menge Überschneidungen mit der Samstagsausgabe der Sendung. Klar war ja: Es muss einen Auftritt von "Tommi und Babsi feat. Günni am Holz" geben.

"Über den Wolken", aber erst nach dem "Tatort"

Warum die drei Showmaster unbedingt "Über den Wolken" performen sollten, blieb leider auch nach der Performance ein großes Geheimnis. Aber alle drei bewiesen Nehmerqualitäten und zogen diesen Auftritt samt Windmaschine, Holzblasinstrument und falscher Tonlage stoisch durch. Der Auftritt war für 21.45 Uhr geplant, weil, wie Johannes B. Kerner vermutete, dann der "Tatort" vorbei war und RTL sich vielleicht ein Umschalten vieler zu dieser Sendung erhoffte.

Man könnte zwar auch zu den Nachrichten umschalten, warf der ZDF-Moderator noch ein, aber er war eben als Gast zu RTL eingeladen und dann macht man vielleicht auch nicht zu sehr Werbung für die Konkurrenz.

Alle machen Werbung für Kommendes

Obwohl insbesondere ZDF-Neuzugang Giovanni Zarrella wirklich wenig Probleme mit Promotion für die eigene Sache hatte. Er sang seine Songs, bewarb seine neue Platte, die anstehende Tour, machte dann aber auch Werbung für Johannes B. Kerner und auch Barbara Schöneberger, verwies auf laufende Sendungen beim Konkurrenzsender. Selbst Gast Oliver Pocher, der für ein Spiel seine Skills im Ausdrucktanz bewies und zeigte, dass er, im Gegensatz zu seiner Frau recht schmerzbefreit über sich selbst lachen kann, durfte noch einen TV-Hinweis platzieren. Irgendwie muss der Rubel ja rollen.

Und wenn alles nichts hilft, dann steht ja noch eine mögliche Karriere als ungewolltes Schlagertrio mit wildem Modegeschmack in den Karrieresternen. Die sehr engen und wilden Klamotten, die sie beeindruckend lange im weiteren Sendungsverlauf trugen, wurden erst auf ausdrücklichen Wunsch von Barbara Schöneberger gewechselt. Die wollte wissen, ob eine Werbepause zum Umziehen genutzt werden könnte. Und davon gab es ja an diesem Abend einige.

Werbung mit TV-Unterbrechungen

Selbstverständlich wurde auch der zweite Showabend von "Denn sie wissen nicht, was passiert" lang, entgegen der im Vorfeld noch geäußerten Idee von Günther Jauch am Sonntag wegen dem Wochenbeginn doch pünktlich (planmäßig um 0.00 Uhr) zum Ende zu kommen. Daraus wurde nichts, stattdessen wurde sogar das letzte Spiel vor dem Finale, Spiel 9, ausgesetzt.

Der recht vorgeschobene Grund: Günther Jauch und Thomas Gottschalk könnten bei einem Spielstand von 7 zu 1 leider keinen Boden mehr gut machen. Nun ja, auch beim Spielstand von 5 zu 0 hätten sie das nicht mehr gekonnt, aber wer will sich nach 22.00 Uhr schon noch mit leichter Mathematik aufhalten.

Letztendlich mussten sich die Macher der Show wohl entscheiden, ob sie lieber mehr Spiele oder mehr Werbung bringen wollten und die Wahl fiel dann doch zugunsten der verkaufsfördernden Maßnahmen aus. Schon klar, so eine Liveshow kostet in der Herstellung viel Geld und rechnet sich nur, wenn sie möglichst lange läuft. Aber man sollte die Werbepausen auch nicht überreizen. Spätestens, wenn das Publikum das Gefühl bekommt, die Sendung finde nur noch als Unterbrechung von der Dauerwerbesendung statt, dann läuft es vielleicht doch etwas aus dem Ruder.

Wer kennt denn hier die Memory-Regeln nicht?

Was es zwischen den Werbeblöcken zusehen gab, glich der Anarcho-Sendung vom Samstag. Diesmal führte Barbara Schöneberger durch die Show, es gab als Neuerung eine Live-Band, die im Spiel 2 "Songs merken", beachtliches leistete. Denn während die Band eine Songmusik spielte, sang Sängerin Chantal den Text eines anderen Liedes. Ziel des akustischen Memory war, zwei passende Melodien zu finden und miteinander zu verbinden. Die Spielregeln waren allerdings so unfair zu Ungunsten von Günther Jauch und Thomas Gottschalk gestellt, dass dieses Spiel für sie praktisch nicht zu gewinnen war.

Denn grundsätzlich immer mussten sie vorlegen und das generische Team, bestehend aus Giovanni Zarrella und Johannes B. Kerner, durfte nachziehen. Die drei Punkte erspielten sie sich hauptsächlich durch die unfaire Regel, dass Jauch und Gottschalk nie auf ein Paar aufdecken, sondern nach der Entdeckung immer abgeben mussten.

Fast wären die Gegner aber auch daran gescheitert, denn Johannes B. Kerner wollte sich zunächst Notizen zu den gehörten Songs im Smartphone speichern. Hier schritt Barbara Schöneberger dann ein. "Wir sind hier nicht bei Rentner-TV", maßregelte sie ihn. Thomas Gottschalk hatte zu Beginn der Sendung versprochen, grundsätzlich alle kommenden Spiele so zu kommentieren: "Das ist das lustigste Spiel, was wir je gespielt haben."

Normalerweise übernimmt Barbara Schöneberger diesen Part, aber die hatte ja nun aufgrund der Moderationsverpflichtung Spielpause. Bei diesem unfairen Spiel sank Gottschalks Laune aber bereits auf ein erstes Tief. "Songs merken" sei "bei weitem nicht das lustigste Spiel", warf er angenervt ein.

Auch das Spiel "Ballon Transport" sorgte für wenig Begeisterung bei Gottschalk und Jauch, wohl aber bei Kerner und Zarrella. Die beiden imitierten am Ende gar einen Blow Job, was Barbara Schöneberger zu wilden Grimassen veranlasste.

Kissen für den schmalen Po

Deutlich mehr Freude bereitete Thomas Gottschalk das Spiel "Kissen Bungee". Das Ziel: Ein Promi musste sich auf zwölf Kissen setzen, die der andere ihm brachte. An den Kissen waren Seile befestigt, die das Kissen zurückholten, wenn man den Po zu weit hoch hob. Barbara Schöneberger grinste, weil Günther Jauch im Vorfeld bereits ihre enge Hose kritisiert hätte. Das war schon am Samstagabend ein Thema gewesen, als Moderatorin der Sendung konnte sie ihren Hosenanzug nun aber beruhigt tragen und musste nichts befürchten.

Thomas Gottschalk entschied, er würde sitzend Kissen horten, die Günther Jauch ihm bringen sollte. Eine weise Entscheidung, kommentierte Barbara Schöneberger. "Sie haben ehrlich gesagt gar keinen Hintern", meinte sie zu Jauchs Hinteransicht. Der war leicht perplex ob dieser Behauptung, die Thomas Gottschalk auch noch bejahte.

"Haben Sie denn da vorne noch Platz?"

Als es im Finale dann in die Wand ging und Günther Jauch versuchte sich möglichst lange dort zu halten, sahen vermutlich alle Zuschauenden mal genauer hin, wie es um Jauchs Kehrseite wirklich bestellt war. Und dann präsentierte dieser auch noch aus Versehen ein Bauarbeiterdekolleté. Auch dieser Abend hatte wieder einige Bilder parat, die sich nicht nur in der Jahreszusammenfassung besonders hübsch machen, sondern die man so schnell auch nicht vergisst.

Barbara Schöneberger hatte direkt eine neue Vermarktungsidee und wünschte sich einen Kalender mit den zwölf schönsten Posen von Günther Jauch. Immerhin sei er bereits "nach fünf Steinen zur Bewegungslosigkeit verurteilt", lachte sie. Der Moderator wollte sich daraufhin seiner Mikrofonverkabelung aus der hinteren Hosentasche entledigen und bat um Hilfe. "Haben Sie denn vorne noch Platz in der Hose?", fragte Schöneberger sofort feixend. "Ich bin so froh, dass der Günther keinen Arsch hat", schloss Thomas Gottschalk dann den Themenabend Günther Jauch und seine Kehrseite.

Schließlich fielen beide nach über einer halben Stunden Klammern an Felsblöcke in die bereitgestellte Schnitzelwanne. Giovanni Zarella und Johannes B. Kerner gewannen die klamaukige zweite Sommerausgabe von "Denn sie wissen nicht, was passiert". Nun heißt es, bis zum Herbst zu warten, um den drei Showtalenten wieder beim Improvisieren und einander hops zu nehmen, zuzuschauen.

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