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Markus Krampe und Michael Wendler: Die beiden haben lange zusammengearbeitet. Bild: Imago Images/ Revierfoto

Manager Markus Krampe wütet: "Alles, was Michael Wendler da schreibt, ist gelogen"

Nachdem Michael Wendler krude Verschwörungsaussagen hinsichtlich der Bundesregierung traf, von einer "Fake-Corona-Pandemie" sprach und den Medien vorwarf, dass sie gleichgeschaltet seien, distanzierte sich nicht nur sein Heimatsender RTL von ihm, sondern zahlreiche Werbepartner taten es ebenso. Nach eigenen Angaben soll Laura Müller zudem 20 Kooperationen verloren haben.

Auch Manager Markus Krampe distanzierte sich von beiden. Besonders die 20-Jährige zeigte sich von der Entscheidung enttäuscht: "Sein Handeln verletzt mich menschlich, nicht geschäftlich. Freunde sollten da sein, wenn es dir schlecht geht und nicht nur, wenn es dir gut geht. Zumindest dachte ich immer, wir wären gute Freunde."

Es gab jedoch ein Unternehmen, das zumindest der Influencerin bis vor Kurzem noch eine Chance gab – und zwar Uncle Sam, das Modelabel des Bruders von Robert Geiss. Doch nun ist auch dort die Toleranzschwelle überschritten. Tochter Vivien Geiss erklärte "Bild": "Es ist genug! Wir haben seit Monaten einen Vertrag, aber Laura hat ihren ebenso wenig erfüllt wie Michael Wendler seinen." Der Schlagerbarde wehrt sich nun in einem langen Statement gegen die Vorwürfe mit einer Gegendarstellung, die Krampe jedoch sofort entkräftet.

Michael Wendler wehrt sich gegen die Vorwürfe

Vivien Geiss betonte im Gespräch mit der Zeitung: "Ich muss feststellen: Laura Müller ist gescheitert!" Der Grund: "Sie tat einfach nichts. Da hat jedes Verständnis und jede Gnadenfrist auch mal ein Ende. Laura hat den Zeitpunkt, sich mit ihrer eigenen Meinung klar zu positionieren, verpasst." Über die Aussage von Laura, dass Markus Krampe nie ihr Manager, sondern leidglich ihr Berater gewesen sei, stellte Vivien klar:

"Uns irritierte sehr, dass Laura öffentlich via Instagram verkündete, dass Markus Krampe nie ihr Manager gewesen sei. Dabei war er es doch, der in ihrem Auftrag mit uns den Uncle-Sam-Werbedeal abgeschlossen hat. Ein solches Verhalten ist unprofessionell und inakzeptabel."

Und weiter: "Wir hatten einen Vertrag und hätten als Familienunternehmer zu unserem Wort gestanden. Aber dafür brauchen wir professionelle Vertragspartner mit eigenem Profil. Hier war beides nicht zu erkennen. Wir haken das Thema jetzt ab und werden uns jetzt darauf konzentrieren, die Vorabzahlungen auf beide Werbeverträge zurückzubekommen."

Michael Wendler veröffentlicht zu den Vorwürfen nun auf Instagram eine Stellungnahme bezüglich der Vertragskündigung zwischen Uncle Sam und Laura Müller. Darin wird geschrieben: "Hiermit weise ich die Berechtigung der Kündigung zwischen Uncle Sam und der Cape Music als unbegründet und gegenstandslos zurück." Das Vertragsverhältnis sei einseitig und völlig unbegründet aufgekündigt worden. Eine Verletzung des Vertrages sei demnach nicht erfolgt und dieser sei weiterhin gültig.

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Michael Wendler veröffentlichte auf Instagram die Stellungnahme. Bild: Instagram/ Michael Wendler

Darüber hinaus habe Uncle Sam angeboten, die zu unrecht erteilte Kündigung zurückzunehmen, wenn sie im Gegenzug das exklusive Management von Laura Müller erhalten, was abgelehnt worden sei. Der geleistete Betrag der Firma sei zudem erheblich niedriger als die von Uncle Sam und der Presse kommunizierte Summe. Das Modelabel müsse demnach seiner Vertragszahlung nachkommen.

Geiss-Tochter und Markus Krampe reagieren auf Wendler-Statement

Vivien Geiss stellte dazu jetzt auf Instagram klar: "Auch wurde von unserer Seite nie ein Management für Laura angeboten, das ist nicht unser Business." Vielmehr hätten sich die beiden vertragsbrüchig verhalten und Laura sei ihrem Vertrag nie nachgekommen. Geld ohne Leistung festzuhalten sei für sie Betrug.

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Vivien Geiss antwortete direkt auf die Stellungnahme vom Wendler. Bild: Instagram/ Vivien Geiss

Auch Wendlers ehemaliger Manager Markus Krampe, der den Werbedeal mit einfädelte, meldet sich zu Wort. "Wenn ihnen jetzt nachgesagt wird, dass der Vertrag immer noch Bestand hat und mit falschen Summen hausiert wird, kann ich nur sagen: Alles, was Michael Wendler da schreibt, ist gelogen", sagt Krampe RTL. Dies begründet er damit, dass sich der Wendler jetzt auf den Standpunkt stelle, dass diese elf Tage, in denen er diese Kleidung getragen habe, ausreichend gewesen seien. "Michael Wendler hat ein ganz schlechtes Rechtsempfinden", so der Manager. Demnach wurde der Vertrag nicht eingehalten.

Für Wendler dürfte es bald Post geben, denn Krampe enthüllt: "Ich weiß von der Firma, dass eine Betrugsanzeige ausgestellt wird." Aus diesem Grund ruft er ihn nun zu "ein bisschen mehr Besonnenheit" auf.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ingrid Götzken 19.12.2020 12:35
    Highlight Highlight Habe ich das richtig verstanden, der Wendler fordert, dass die Firma UNCLE SAM den vollen Betrag bezahlt, ohne, dass die beiden Komiker ihren Teil erfüllt haben ?
    Von welchem DEUTSCHEN BÜRO redet er denn ? Weder er und noch weniger Klein-Laura, haben hier einen Manager oder eine Agentur. Herr Krampe hat verständlicher Weise sein Mandat niedergelegt und warum soll eine Firma die Sportbekleidung herstellt, daran interessiert zu sein ein "Exklusiv Management" für jemanden zu übernehmen der ALLEINE nichts darstellt ?
    Der Wendler ist komplett übergeschnappt und Laura ist auch nicht besser.

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