Stars
Bild

Bild: instagram/sturridge/imago images / ZUMA Press

Ex-Liverpool-Star vermisste seinen Hund – jetzt streitet er sich mit dem Finder

Okay, es ist eine wirklich skurrile Posse, die sich da in Los Angeles zutrug. Sie beinhaltet: einen Fußballstar, dessen süßen Hund und einen obdachlosen Rapper.

Der Fußballstar ist Daniel Sturridge, in der vergangenen Saison Champions-League-Sieger beim FC Liverpool und derzeit ohne Vertrag in Kalifornieren unterwegs.

Der Hund, das ist ein seltene Zwergspitz-Husky-Mix namens Lucci.

Am Dienstag scheuchte Sturridge seine Follower auf Instagram auf. Bei ihm war eingebrochen worden. Und Lucci war verschwunden.

Alles für den Hund

"Bringt den Hund zurück! Ich zahle alles", sagt der Stürmer in einem Video. Er versprach viel Geld: "Zwanzigtausend Pfund, sofort. Zwanzigtausend, dreißigtausend, was auch immer." In der Nacht von Montag auf Dienstag sollen die Einbrecher nicht nur den Hund, sondern auch vier Taschen gestohlen haben. In Videos war eine zerbrochene Glasscheibe zu sehen.

Der Hunde-Finder

Auftritt: Rapper Killa Fame, mit bürgerlichem Namen Foster Washington. Killa Fame meldete sich auf Twitter und berichtete, sein Neffe habe den Hund gefunden. Als Beweis: mehrere Fotos.

Später bestätigte das LAPD: Der Hund ist zu seinem Besitzer Sturridge zurückgekehrt. Alles gut also? Nein!

Das könnte euch auch interessieren:

Das Hunde-Drama nimmt seinen Lauf...

Ein Foto zeigt offenbar die Übergabe von Lucci von Killa Fame an den Fußballstar. Den vollen Finderlohn habe Killa Fame aber nicht erhalten. Sagt er selbst.

"Er war weniger als fünf Minuten da", sagte Killa Famer der britischen Zeitung "The Sun" über Sturridge. "Er verdient tausende Dollar in der Woche, trotzdem gab er einer obdachlosen Familie nur vierhundert."

Seitdem feuert Killa Fame auf seinem Twitter-Account im Minutentakt wütende Botschaften auf den Fußballer ab. Er wehrt sich auch gegen den Verdacht, er selbst sei in das Haus von Sturridge eingestiegen.

Sturridge selbst hat sich bisher zu den Vorwürfen nicht geäußert. Bilder der "Sun" zeigen ihn glücklich mit seinem Hund spazieren.

(ll)

Kein Trinkgeld? Du bist nicht pleite, sondern geizig

Play Icon
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Burnout mit 29: Wie mich der Beruf, den ich liebe, krank machte

Katharina Klinger (Name von der Redaktion geändert) ist Sozialarbeiterin – und wurde vor Kurzem mit einem Burnout diagnostiziert. Ihre Geschichte beweist, dass auch Menschen, die anderen Menschen helfen, selbst manchmal Unterstützung brauchen. Wie es zu ihrem Burnout kommen konnte – und was sich in sozialen Berufen generell ändern muss.

Ich sitze allein in meinem neuen Zimmer. Es dringen kaum Geräusche zu mir durch. Es gibt keinen Fernseher, von dem ich mich beschallen lassen könnte, keine Bilder an der Wand oder Falten in meiner gestärkten Bettwäsche, an denen meine Gedanken hängen bleiben könnten.

Ich denke, man wird so auf sich selbst zurückgeworfen im Krankenhaus. Erst jetzt wird mir gewahr, wie schlecht es mir in den letzten Monaten wirklich ging – und gleichzeitig schäme ich mich dafür, hier zu sein. Anderen Menschen …

Artikel lesen
Link zum Artikel