"Mussolini-Propaganda": Italiens Salvini empört mit Zitat

Italiens rechtspopulistischer Innenminister und Vize-Premier Matteo Salvini hat mit neuen Äußerungen Empörung ausgelöst. Auf Twitter schrieb er am Sonntag über seine Kritiker "Tanti nemici, tanto onore", was so viel heißt wie "Viel Feind, viel Ehr". Oppositionspolitiker erinnerten daran, dass Salvini sich damit beim faschistischen Diktator Benito Mussolini (1883-1945) bedient habe.

Um diesen Tweet geht es:

"Wer auf die Verfassung geschworen hat, die aus dem Kampf gegen den Faschismus geboren ist, darf sich nicht erlauben, Mussolini zu würdigen", erklärte der Präsident der Sozialdemokraten, Matteo Orfini. Salvini solle sich entschuldigen oder den Ministerposten räumen.

Zuvor hatte der Chef der rechtspopulistischen Lega Rassismus als eine "Erfindung der Linken" bezeichnet. Der "einzige wahre Alarm" in Italien seien die Straftaten, die Migranten begehen würden.

(pb/dpa)

Corona-Pandemie drängt hunderttausende Kinder in die Kinderarbeit

Die Corona-Pandemie drängt nach den Worten von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hunderttausende Kinder weltweit in die Kinderarbeit. "Das ist moderne Sklaverei", sagte Müller der Zeitung "Augsburger Allgemeine" (Donnerstagsausgabe). Dabei gehöre Sklaverei "schon lange in die Geschichtsbücher und nicht in eine globalisierte Welt".

Müller äußerte sich anlässlich des Tags zum Gedenken an die Opfer der Sklaverei. "Die bittere Realität ist: Über 70 Millionen Kinder schuften unter …

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