USA
Bild

Sieht eklig aus, ist aber nur Natur. thesydlong/instagram (archivbild)

In den USA ist der "Blutschnee" zurück – keine Sorge, niemand wurde verletzt

Er ist zurück. Und die Fotografen (und Instagrammer) freuen sich schon.

In der vergangenen Woche konnte der Yosemite-Nationalpark in der kalifornischen Sierra Nevada einen neuen Besucher vermelden: den Blutschnee – oder auch Roten Schnee.

Die Betreiber des 3027 Quadratkilometer großen Nationalparks zeigten auf ihren Social-Media-Accounts Fotos des Wetterphänomens, auf denen der Blutschnee in rund 2300 Metern Höhe am Fuße eines Sees liegt.

Der rötliche Schnee ist hier nur auf dem zweiten Foto zu erkennen.

Blutschnee ist kein neues Naturphänomen

Gestorben ist hier in Kalifornien niemand. Das Naturphänomen Blutschnee entsteht, wenn sich Altschnee aus dem Winter durch Schneealgen während der Schmelzperiode rosarot bis karminrot färbt. Die Einzeller schützen sich durch ihre rötliche Färbung vor der starken Licht- und UV-Strahlung im Gebirge.

Diese Aufnahmen aus dem vergangenen Jahr zeigen das Naturphänomen besonders deutlich:

Die Parkbeamten warnten auf Social Media davor, für ein Foto der schwer zu erreichenden rötlichen Eismassen eine gefährliche Route zu wählen.

Auf Facebook schrieben die Parkranger: "Wanderer und Rucksacktouristen sollten sich darüber im Klaren sein, dass sich die Wegbedingungen den ganzen Tag über ändern können. Wenn die Bedingungen nicht ideal für Sie sind, kehren Sie um und wagen Sie Ihre Wanderung oder Rucksacktour ein anderes Mal."

Ein aktuelles Foto aus diesem Jahr:

Der Blutschnee taucht jedoch im Hochsommer nicht nur im Yosemite-Nationalpark – wie "Fox News" berichtet, ist das Naturphänomen auch in weiteren US-Gebirgen zu sehen. Doch der Blutschnee ist nicht ganz ungefährlich: Ein Essen des Schnees, so warnen Forscher, könnte "abführende Wirkungen" haben. Unser Tipp: Anschauen reicht.

(pb)

So liefen die Klima-Proteste von Aachen

Kälteschock und Hitzetod – Wenn das Wetter uns verarscht

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Desinfektionsmittel-Knappheit wegen Coronavirus: So stellst du dein eigenes Mittel her

Derzeit liegt etwas in der Luft. Und damit ist nicht das neuartige Coronavirus gemeint. Vielmehr ist es eine leichte Nervosität aufgrund des Erregers. Mancherorts stürmen Menschen Supermärkte, um sich mit Konserven, Reis und anderen haltbaren Lebensmitteln einzudecken. Doch das reicht nicht.

Neben Atemschutzmasken sind auch Desinfektionsmittel gefragt, mehr denn je. Das Problem: Wenn sich zu viele Menschen zu viele Flaschen kaufen, bleibt eventuell nichts mehr für diejenigen übrig, die wirklich …

Artikel lesen
Link zum Artikel