1 Verfahren weniger – Fahnder dementieren Steuerermittlungen gegen Ex-VW-Boss Winterkorn

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig führt kein weiteres Verfahren gegen den früheren VW-Chef Martin Winterkorn. Die Ermittler dementierten damit einen entsprechenden Bericht des Boulevardblatts "Bild am Sonntag" über Steuerermittlungen gegen Winterkorn. Dabei war es um zehn Millionen Euro auf einem Schweizer Konto gegangen.

FILE PHOTO: Former Volkswagen chief executive Martin Winterkorn arrives to testify to a German parliamentary committee on the carmaker's emissions scandal in Berlin, Germany, January 19, 2017. REUTERS/Fabrizio Bensch/File Photo

Martin Winterkorn, ehemaliger VW-Chef. Bild: X90145

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Klaus Ziehe, sagte der Agentur dpa, seine Behörde führe "wegen der etwaigen Verschiebung von Vermögen kein weiteres Ermittlungsverfahren gegen Herrn Winterkorn wegen Steuerhinterziehung". In dem Zusammenhang erlangte Erkenntnisse gehörten aber in die Akten. Es sei jedoch ein Unding, wenn die persönlichen Rechte der Beteiligten missachtet würden, kritisierte Ziehe die Berichterstattung der "Bild am Sonntag". 

Winterkorn hatte seinen Job bei VW im September 2015 im Zuge der Abgasbetrügereien bei Diesel-Pkw verloren. Wann und im welchem Umfang Winterkorn über die eingesetzte Schummelsoftware informiert war, ist Gegenstand von Ermittlungen. Weil der ehemalige Spitzenmanager von den USA im Zuge der Dieseltricksereien per Haftbefehl gesucht wird, kann er nur eingeschränkt Reisen

(per/dpa)

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