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Von wegen Protestwähler: Umfrage zeigt rechtsextreme Überzeugung vieler AfD-Anhänger

Die These ist im Grunde so alt wie die AfD selbst: AfD-Wähler würden die Rechtspopulisten aus Protest wählen, nicht aus Überzeugung. Eine Stimme für die AfD sei vielmehr ein Denkzettel gegen die anderen, etablierten Parteien. Diese Erzählung hält sich hartnäckig, doch sie bekommt immer mehr Risse.

Dass nämlich ein Großteil der AfD-Wähler ziemlich genau weiß, was er wählt und dies weniger aus Protest als aus Überzeugung tut, zeigen jetzt auch Zahlen.

Laut einer aktuellen Forsa-Untersuchung sind rechtsextreme Überzeugungen in der AfD-Wählerschaft weit verbreitet. Sie sind ähnlich ausgeprägt wie in früheren Zeiten bei den Anhängern der NPD, DVU oder Republikanern.

In der Forsa-Untersuchung heißt es:

"Die AfD-Anhänger zeichnen sich durch große Nähe zu rechtsradikalen Bewegungen und durch extreme Fremdenfeindlichkeit aus. Sie sind für völkisches Gedankengut anfällig und haben große Distanz zum demokratischen System."

Das Meinungsforschungsinstituts Forsa hat dazu 2510 Wahlberechtigte befragt.

Die Ergebnisse im Überblick:

Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

Schlussstrichforderung und Antisemitismus

(ts)

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