Was wie ein urbanes Kunstobjekt oder Installation eines Straßenkünstler s auf dem Opernplatz vor der Alte n Oper in Frankfurt mit 120 Liter Mülltonnen wirkt, hat einen ernsten Hintergrund: Durch den verordneten Lockdown von Bars, Clubs und Discotheken während der Corona Zeit verwandelt sich dieser Platz seit einigen Wochen in den Nächten am Wochenende in einen Party Hot Spot und Treffpunkt von jungen Erwachsenen mit bis zu 5000 Feiernden, die den Ort zunehmend mit Abfall und Glasscherben vermüllt zurücklassen. Mit dem Aufstellen hunderter der mit lustigen Sprüchen bedruckten, großen Tonnen durch die FFR Frankfurter Fuß- und Radwegreinigung, einer Tochter der FES Frankfurter Entsorgungsservice, möchte die Stadt Frankfurt nicht nur dem Müll H

Durch den verordneten Lockdown von Bars, Clubs und Discotheken während der Corona-Zeit verwandelt sich dieser Platz seit einigen Wochen in den Nächten am Wochenende in einen Party Hot Spot und Treffpunkt von jungen Erwachsenen mit bis zu 5000 Feiernden, die den Ort zunehmend mit Abfall und Glasscherben vermüllt zurücklassen. Bild: imago-images / Ralph Peters

Stadt Frankfurt erlässt nach Krawallen Betretungsverbot für Opernplatz

Nach den Krawallen in der Nacht zum Sonntag hat die Stadt Frankfurt am Main ein Betretungsverbot für den Opernplatz an den Wochenenden beschlossen. Freitags und samstags ab Mitternacht solle das Betretungsverbot gelten, sagte der Frankfurter Sicherheitsdezernent Markus Frank am Montag vor Journalisten. Ab ein Uhr solle der Platz dann vollständig gesperrt werden.

Frank sagte, das Ziel sei, von außerhalb nach Frankfurt kommenden Menschen zu signalisieren, dass es sich nicht lohne, in die Stadt zu kommen. Neben der Sperrung des Platzes solle es auch verstärkte Kontrollen in der näheren Umgebung geben. Von den 39 Tatverdächtigen kamen laut Polizei 29 von außerhalb nach Frankfurt. Gegen die Verdächtigen – 38 Männer und eine Frau – laufen Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs, Körperverletzung und versuchter Körperverletzung.

Der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill sagte, die Tatverdächtigen seien "überwiegend polizeilich bekannt". Sie seien bei der Polizei wegen ähnlicher Delikte wie am Wochenende sowie wegen Diebstahls und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz registriert. Die Tatverdächtigen seien zwischen 17 und 23 Jahre alt und überwiegend mit Migrationshintergrund.

(lin/afp)

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