Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Nahles will wissen, was  Seehofer eigentlich mit "Ankerzentren" meint

26.05.18, 08:33

In der Debatte um sogenannte Ankerzentren für Asylbewerber hat die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles die Vorlage eines konkreten Konzeptes von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) gefordert. Die entscheidenden Fragen seien noch ungeklärt, sagte Nahles am Samstag der "Passauer Neuen Presse".

Nahles weiter:

"Stattdessen kritisiert die CSU die Länder, weil diese angeblich blockieren, dabei machen die Länder nur darauf aufmerksam, dass sie nicht wissen, was auf sie zukäme - außer dass sich die Bundespolizei nicht beteiligen will."

Solange Seehofer nicht für Klarheit sorge, werde er sich kritische Fragen gefallen lassen müssen.

In den Ländern gibt es Vorbehalte gegen die vorerst an bis zu sechs Standorten geplanten zentralen Ankunfts-, Entscheidungs- und Rückführungseinrichtungen (Abkürzung: Anker).

Seehofer steht in letzter Zeit öfter in der Kritik:

Seehofer wollte ab August oder September eine Pilotphase starten. Ziel ist es, Flüchtlinge bis zum Abschluss ihrer Asylverfahren in Großunterkünften unterzubringen und sie nicht mehr quer über das Land zu verteilen.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, forderte Lösungen mit Augenmaß.

Dedy sagte

"Allerdings sollten die Einrichtungen keine Massenunterkünfte werden, die die betroffenen Städte überfordern",

NOZ

Die Zentren müssten sich in die Städte einfügen können.

(mbi/dpa)

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Zu wenige Abgeordnete – Bundestag bricht Sitzung ab und AfD schießt Eigentor

Der sogenannte "Hammelsprung" bringt Bewegung in den Bundestag. Dann müssen die Abgeordeneten für eine Abstimmung den Saal verlassen und durch Türen wieder hereinkommen, die mit ja, nein und Enthaltung beschriftet sind.

Mit einem solchen Hammelsprung wollte die AfD am Freitagnachmittag zeigen, dass die Sitzreihen der Fraktionen schon ziemlich leer waren. Waren sie – allerdings vor allem auf Seiten der AfD.

Die AfD-Fraktion bezweifelte die Beschlussfähigkeit des Plenums, die nur …

Artikel lesen