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22 Verletzte bei Flixbus-Unglück auf der A19 – ADAC: "Fernbusse sind sicher"

Am frühen Freitagmorgen ist gegen 6.30 Uhr ein Fernbus des Unternehmens Flixbus auf der Autobahn 19 bei Linstow im Landkreis Rostock verunglückt.

Eine Lokalzeitung berichtet auf Twitter über den Vorfall:

Die Unfallursache war zunächst unklar. Die Polizei sicherte die Daten des Fahrtenschreibers. Auch ein Sachverständiger kam am Unfallort zum Einsatz. Nachdem der Bus geborgen war, wurde die Autobahn am frühen Freitagnachmittag wieder freigegeben.

Der ADAC sieht nach dem Unfall kein Sicherheitsproblem bei Fernbussen:

"Das Risiko, mit einem Reisebus zu verunglücken, ist 14 Mal geringer als mit dem eigenen Auto. Fernbusse sind sicher."

Christian Hief, Sprecher des ADAC Hansa

Die Zunahme von Busunfällen in den vergangenen Jahren liege vor allem an der stark gestiegenen Zahl der Busreisen. So seien in Deutschland mittlerweile weit mehr als 20 Millionen Fahrgäste pro Jahr mit den Bussen unterwegs.

Fahrgäste sollten trotzdem aufmerksam bleiben, empfahl Hief. Wenn Reifen oder das gesamte Fahrzeug in jämmerlichem Zustand seien, solle man besser nicht ein- oder bei der nächsten Gelegenheit aussteigen. Gleiches gelte, wenn der Fahrer einen übermüdeten, unkonzentrierten oder vielleicht sogar angetrunkenen Eindruck mache.

"Wenn ich ein ungutes Gefühl habe, sollte man auf seinen Instinkt vertrauen", sagte Hief. "Aber das wichtigste ist: Es gibt eine Anschnallpflicht in Bussen, und die ist nicht ohne Grund da." Im Ernstfall könne der Gurt Leben retten.

(pb/as/dpa)

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