In dem Flammen starben nicht alle Tiere.
In dem Flammen starben nicht alle Tiere.
Bild: dpa

Nach Brand in Krefeld: Polizist erschoss Gorilla mit Maschinenpistole

15.01.2020, 08:3915.01.2020, 09:33

Die Nachricht über den Brand im Krefelder Affenhaus zur Neujahrsnacht hat ganz Deutschland erschüttert. Viele Menschen betrauerten den Tod der 21 Affen. Durch eine in Deutschland nicht erlaubte Himmelslaterne brach im Affenhaus ein Brand aus, keines der Tiere konnte gerettet werden. Nun gibt es ein neues trauriges Detail zur Neujahrsnacht:

  • Das Innenministerium gab bekannt: So soll ein Gorilla von dem Polizeiführer vor Ort zum Abschuss freigegeben worden sein.
  • Der Grund: Die behandelnde Tierärztin am Geschehen soll es selbst nicht geschafft haben den Gorilla einzuschläfern.

Oran-Utan musste eingeschläfert werden

Schon während des Brandes sollen sich Polizisten mit Maschinenpistolen rund um das Affenhaus postiert haben. Laut Innenministerium wollte man damit im Notfall panische oder verletzte Tiere stoppen, zum Schutz der Einsatzkräfte. Dazu kam es allerdings nicht. Nach Eindämmung des Brandes ging man davon aus, alle Tiere seien tot.

Dem war aber nicht so. Zwei verletzte Tiere waren noch am Leben. Ein Orang-Utan-Weibchen musste von der Tierärztin eingeschläfert werden. Der besagte zum Abschuss freigegebene Gorilla wurde durch die Maschinenpistole eines Polizeibeamten getötet. Aus dem Bericht geht hervor, dass Einschläferung und Abschuss absolut notwendig waren.

Zwei Schimpansen haben den Brand allerdings überlebt. Sie erlitten laut dem Zoo Verbrennungen an Händen, Füßen und Gesicht, sonst ging es ihnen aber gut.

(joey/dpa)

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