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Zum Auftakt hat der Apple-Chef den begriff "Service" definiert. screenshot apple.com

Apple präsentiert seinen Netflix-Konkurrenten, Game-Abo und mehr, aber ... 🧐

Daniel Schurter/ watson.ch

Apple hat es im Steve Jobs Theater krachen lassen und auf seiner Keynote diverse neue Dienste präsentiert. Doch bei den Preisen schwiegen Tim Cook und Co.

Das Wichtigste zunächst in Kürze:

"Apple TV Plus" (Streamingdienst)

Der iPhone-Hersteller lanciert, wie kolportiert, einen eigenen Video-Streamingdienst. Name: Apple TV Plus.

Das Angebot sei werbefrei und es seien auch Downloads auf die unterstützten Geräte möglich, mit der neuen Apple-TV-App. Und der Preis? Wurde nicht verraten. 🙈

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screenshot apple.com

Einige der speziell vorgestellten TV-Shows:

Ein Promo-Video:

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Video: YouTube/Apple

"Apple Arcade" (Spiele-Abo)

Der iPhone-Hersteller lanciert einen Game-Dienst, mit dem Spieler für eine Monatsgebühr Zugriff auf eine große Auswahl von Computerspielen haben. Name: Arcade. Der Dienst sei für iOS-Geräte, macOS (Mac) und tvOS (Apple TV) verfügbar und biete neue Titel, die auch offline gespielt werden können. Es gebe keine Werbeeinblendungen und es seien auch keine zusätzlichen Käufe (In-App) erforderlich.

Verfügbarkeit: "Diesen Herbst". In rund 150 Ländern. Ob Deutschland dazu gehört, wurde noch nicht verraten.

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Mit an Bord ist Hironobu Sakaguchi, der Mann hinter "Final Fantasy". screenshot: apple.com

Das Promo-Video

Neue "Apple TV"-App

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Apple kooperiert mit zahlreiche US-Inhalteproduzenten. screenshot: apple.com

"Apple Card"

Apple lanciert eine eigene Kreditkarte, die in der Wallet-App auf dem iPhone (virtuell) mitgeführt und in der ganzen Welt verwendet werden kann. Name: Apple Card.

Die gebührenfreie Apple-Kreditkarte gibt's in Kooperation mit Goldman Sachs und Mastercard. Sie bietet eine Cashback-Funktion: Je mehr man damit bezahlt, desto größer fällt Ende Monat der zurückerstattete Betrag aus. Apple Music und Co. liefern ebenfalls 3 Prozent Cashback.

Es gibt laut Ankündigung keine Verzugsgebühren, keine Jahresgebühr und keine Gebühren für internationale Einkäufe. Sie sei sicherer, da keine Kreditkartennummer übertragen werde und auch keine Unterschrift nötig sei.

Und der Haken? Sie soll "im Sommer" in den USA verfügbar sein. Und vorerst nur dort.

"Apple weiß nicht, was Sie kaufen, wo Sie gekauft haben oder wie viel Sie bezahlten."

Jennifer Bailey, Apple

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Jennifer Bailey, die Apple-Pay-Vizepräsidentin, stellt den Service vor. screenshot: apple.com

"Apple News Plus"

"Apple News" ist laut Tim Cook die Nachrichten-App Nummer 1. Hoffentlich sind das keine Fake News!

Der iPhone-Hersteller lanciert "Apple News Plus".

Das ist ein Service, mit dem Apple-Kunden journalistische Inhalte im Abo beziehen können: Über 300 digitale Magazine mit allen erdenklichen Themen, von Politik bis Lifestyle.

Die Beiträge bekannter Medien und großer Verlage werden spezifisch für iOS-Geräte wie das iPad aufbereitet und können interaktive Cover und weitere Elemente enthalten.

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screenshot: apple.com

Einige bekannte Anbieter:

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Seien wir doch mal ehrlich: SMS? So 2008!

Die Älteren erinnern sich: 2009 machte sich die Chat-App WhatsApp auf, der auf 160 Zeichen begrenzten Kurznachricht das Fürchten auf den Smartphones zu lehren. Hat ganz gut geklappt.

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