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Google zieht App zur "Schwulentherapie" aus dem App-Store zurück. Endlich.

Es hat ganz schön lange gedauert bei Google. Vor Monaten schon hatte die Konkurrenz reagiert: Apple, Amazon, Microsoft. Sie alle hatten die App der evangelikalen und erzkonservativen Organisation "Living Hope Ministries" aus den Stores geworfen, die homosexuellen Menschen bei der "Heilung" helfen sollte. Google aber zog damals nicht mit, weil die App nicht klar genug gegen die Geschäftsbedingungen des Unternehmens verstoße. Sofort reagierten LGTBQI-Aktivisten mit heftiger Kritik.

Sie hat gewirkt. Gerade hat Google nachgezogen. "Nachdem wir mit externen Interessenvertretern gesprochen haben, unsere Policies unter die Lupe genommen und auch ein genaues Verständnis für die App entwickelt haben, haben wir uns dazu entschieden, sie aus dem App-Store zu nehmen", teilte das Unternehmen mit.

Zuvor hatten laut Daily Beast 140.000 Menschen eine Online-Petition unterschrieben, die Google zu diesem Schritt aufgerufen hat.

Auch in Deutschland war die Debatte um sogenannte Konversion-Therapien vor kurzem hochgekocht, nachdem Gesundheitsminister Jens Spahn ein Verbot für die Praktiken angekündigt hatte, die es noch immer in Deutschland gibt.

LGBTQI* - was steckt hinter dem Kürzel?

Video: watson/katharina kücke

(mbi)

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Seine Homosexualität sollte ihm ausgetrieben werden

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Im ultrakonservativen Saudi-Arabien darf eine Frau kaum etwas selber entscheiden – fast immer ist die Zustimmung eines sogenannten männlichen "Beschützers" erforderlich. Der entschiedet darüber, wen sie heiraten darf, ob und welcher Arbeit sie nachgehen darf und ob und wohin sie reisen darf. Sogar über alltägliche Sachen, wie zum Beispiel den Kauf von Hygieneprodukten, entscheiden in viele Fällen die Männer.

Seit Februar macht es die Regierung den "Beschützern" leichter. Mit der App namens …

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