Und, schon mehr Matches?
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Tinder schafft geheimen "Attraktivitäts-Score" ab – was das für dich bedeutet

17.03.2019, 10:07

Bekommst du neuerdings mehr Matches auf Tinder? Dann liegt's entweder an der neue Frisur (mehr dazu hier), dem Frühling – oder daran, dass die Dating-Plattform neuerdings nicht mehr auf den sogenannten "Attraktivitäts-Score" setzt.

  • Das teilte das Unternehmen am Samstag in einem Blog-Post mit. Darin heißt es, dass man die Art und Weise, wie sich potentielle Partner auf der App finden können, verändert habe.
  • Bislang setzte die Dating-Plattform beim Match-Making der Liebessuchenden auch auf einen Elo-Score – eine Art Attraktivitätsbewertung.
  • Bei diesem Score ging der Algorithmus davon aus, dass Personen mit vielen positiven Interaktionen eben besonders hübsch seien – und umgekehrt.

Vermeintlich hübsche Menschen würden so auf der App nur noch auf ebenfalls besonders hübsche Menschen treffen – das war die Sorge vieler Tinder-Nutzer. Ein Zwei-Klassen-System der Attraktivität quasi. (The Verge) Tinder hatte sich mit Informationen zu dem internen Bewertungssystem jahrelang zurückgehalten.

Das neue Vermittlungssystem geht laut Tinder nun nach anderen Kriterien vor: Wichtiger soll nun etwa werden, ob Person A und B dieselben anderen Nutzer liken. Wenn sich hier ein gemeinsamer Geschmack entpuppt, bekommt A künftig öfter auch jene Personen angezeigt, die B bereits gesehen hat – und umgekehrt.

Zusammengefasst: Du konkurrierst auf Tinder zukünftig stärker mit Leuten um potentielle Dates, die auch einen ähnlichen Geschmack wie du haben. Wie im echten Leben quasi...

(pb)

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