Digital

Manche Apple-Nutzer können ab sofort Whatsapp-Sprachnachrichten heimlich hören

Die zwei blauen Haken sind bei Whatsapp ja schon seit längerer Zeit nicht mehr Pflicht: Früher zeigten die blauen Haken jedem Nutzer des Chatdiensts an, ob die eigene Nachricht vom Empfänger auch tatsächlich gelesen wurde.

Seit dem Jahr 2016 können Nutzer die blauen Haken deaktivieren, die 2014 in Whatsapp eingeführt worden waren. Bislang war das jedoch nur für Textnachrichten möglich. Bei den immer beliebter werdenden Sprachnachrichten galt weiterhin: Hast du die Sprachnachricht angehört, konnte der andere das auch sehen. Eben in Form besagter blauer Haken.

Wie der Blog "WhatsappInsider" in der Nacht zum Freitag nun berichtet, steht die Funktion der blauen Haken auch bei Whatsapp-Sprachnachrichten vor einer Veränderung. Denn in der neuen Beta-Version der Chatapp (2.19.91.1) lässt sich eine "Heimlich-Hör-Funktion" von Sprachnachrichten aktivieren. Derzeit ist die Funktion jedoch nur für einen Teil der Beta-Nutzer verfügbar, schreibt der in Whatsapp-Fragen meist sehr gut informierte Blogger.

Wann diese Funktion für alle Apple-Nutzer der Beta-Version, oder gar Android-Nutzer, verfügbar sein soll, wurde jedoch nicht bekannt.

Neues Whatsapp-Feature für Apple-Nutzer von Sprachnachrichten

Wie ist das möglich? In den Benachrichtigungen – also dann, wenn auf deinem Homescreen die Vorschau einer Sprachnachricht angezeigt wird – können ausgewählte Apple-Nutzer nun Sprachnachrichten anhören – ohne, dass der Sender darüber eine Bestätigung in Form der üblichen blauen Haken erhält.

Für manchen ein durchaus praktisches Feature. Wer etwa gerade in einer Beziehungskrise steckt: Man will zwar hören, was der andere da einem gerade eingesprochen hat, aber verhindern, dass er weiß, dass man es gerade gehört hat.

Das Beste dürfte bei solch schwierigen Beziehungen aber ohnehin sein: Zuhören. Ganz egal, ob das zwei blaue Haken bei Whatsapp bedeutet – oder eben nicht.

(pb)

Das Ergebnis, wenn man Technik und alte Menschen kombiniert

Reckers' Videobeweis: Transfermarkt-Rekord – ein Alarmsignal

Play Icon
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

ARD-Moderatorin Julia Scharf erntet Kritik für Aussage in "Sportschau"– und wehrt sich

"Fortnite" ist in aller Munde. Bei der ersten WM des Battle-Royale-Spiels gewann am Sonntag in New York der 17-jährige Österreicher David "aqua" Wang zusammen mit seinem norwegischen Teamkollegen Emil "Nyhrox" Bergquist Pedersen den Weltmeister-Titel im Doppel.

Die beiden erspielten sich ein Preisgeld von drei Millionen Dollar (umgerechnet 2,7 Millionen Euro).

Auch die Machart des Beitrags stieß vielen Zuschauern übel auf. Ein Shitstorm im Netz folgte prompt – viele Fans des Spiels sahen sich …

Artikel lesen
Link zum Artikel