Digital
The Tumblr application is seen on a mobile phone in this illustration photo March 7, 2018. REUTERS/Thomas White/Illustration

Nach einem langen Niedergang wurde das Tumblr schließlich im Jahr 2017 von Verizon übernommen, für rund 4,5 Milliarden Dollar. Heute ist die Seite nur noch einen Bruchteil wert. Bild: Thomas White/reuters

Tumblr wird verkauft – und zwar wohl für einen heftigen Millionenverlust

Die Blog-Plattform Tumblr bekommt einen neuen Besitzer. Die Firma Automattic, die hinter der bekannten Blogging-Software WordPress steckt, kauft Tumblr dem amerikanischen Telekommunikations-Riesen Verizon ab. Er wolle Tumblr unverändert fortführen, sagte Automattic-Chef Matt Mullenweg dem "Wall Street Journal" am Montag.

Tumblr war 2013 vom Internet-Konzern Yahoo übernommen worden. Die damalige Yahoo-Chefin Marissa Mayer wollte dringend mehr junge Nutzer zu dem Web-Pionier lotsen und war deswegen bereit, gut eine Milliarde Dollar für Tumblr hinzublättern.

Der Dienst in der Krise

Tumblr wurde unter dem Dach von Yahoo allerdings nicht zu einer so großen Erfolgsgeschichte wie die von Facebook für einen ähnlichen Betrag gekaufte Fotoplattform Instagram. Nach einem langen Niedergang wurde das Webgeschäft von Yahoo schließlich im Jahr 2017 von Verizon übernommen, für rund 4,5 Milliarden Dollar. Verizon soll laut Medienberichten bereits seit dem Frühjahr nach einem Käufer für Tumblr gesucht haben.

Wie viel sich Automattic den Zukauf kosten lässt, wurde nicht mitgeteilt. Nach Informationen der Website "Axios" liegt der Kaufpreis "deutlich unter 20 Millionen". Der Betrag sei für Verizon nicht bedeutend, schrieb das "Wall Street Journal". Das einstige Yahoo-Geschäft kämpft auch als Teil des Telekom-Konzerns mit sinkenden Werbeerlösen./so/DP/he

(pb/dpa)

Das sind die größten Photoshop-Pannen der Stars

Warum ich Spieleabende hasse

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0

Programm erstellt Fake-Profilbilder – erkennst du den Unterschied?

Computerprogramme verstehen es immer besser, uns zu täuschen. Ein neues Forschungspapier des Grafikkarten-Herstellers Nvidia zeigt, wie weit das gehen kann. Die Forscher haben ein Programm entwickelt, das Portraitbilder von Menschen erstellt, die es gar nicht gibt.

Dazu nutzen sie sogenannte "Generative Adversarial Networks". Bei diesem Prinzip treten zwei Computerprogramme gegeneinander an: Das eine versucht, möglichst realistische Bilder zu erzeugen. Das andere wiederum möchte genau diese …

Artikel lesen
Link zum Artikel