International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Anbandeln für Fortgeschrittene: 10 Moves, die zum Treffen von Trump und Kim führten

Fabian reinbold, washington DC

Wenn Donald Trump Kim Jong Un die Hand schüttelt, dürften sich zahlreiche Beobachter kurz kneifen: Passiert das hier wirklich gerade? Noch vor einem halben Jahr haben nur die wenigsten ein solches Treffen für möglich gehalten, vor einem Jahr wohl gar niemand. Und vor drei Wochen war der Gipfel kurz nach der Anberaumung plötzlich auch schon wieder abgesagt. Jetzt aber findet er wirklich statt.

Auch wenn die Ergebnisse nicht abzusehen sind, besteht an einem kein Zweifel: Es ist ein historisches Treffen. Schließlich gab es noch nie eines zwischen einem amtierenden amerikanischen Präsidenten und einem nordkoreanischen Staatschef, schließlich unterhalten die Länder nicht einmal diplomatische Beziehungen.

Um miteinander zu sprechen und sich schließlich zu treffen, haben Trump und Kim beide persönlich viel riskiert und zahlreiche Konventionen missachtet. 

Wie wir uns das Treffen vorstellen:

Das ist die Geschichte ihrer Anbahnung.

Das Halbjahr der Drohungen

"Little Rocket Man" hier, "geistig gestört und senil" dort – so klingt das Verhältnis noch vor einem Jahr. Seit Sommer 2017 überziehen sich Kim und Trump mit Beschimpfungen und Drohungen. Der Hintergrund: Unter Kim macht Nordkorea rasche Fortschritte beim Atomprogramm: Er lässt eine Wasserstoffbombe und sechs Langstreckenraketen erfolgreich testen, die potenziell die US-Westküste treffen könnten.

In einer Kabinettssitzung an seinem Urlaubsort droht Trump Nordkorea am 9. August mit "Feuer und Zorn, wie sie die Welt noch nie gesehen hat". Der Ausspruch wird später Titel eines Buches, das ein Sittengemälde des Weißen Hauses unter einem unkontrollierbaren Trump malt. Trumps Äußerungen lassen die Angst vor einer Eskalation steigen, gar vor einem Atomkrieg. Parallel verschärft Trumps Regierung geschickt über die Uno sowie im Alleingang die Sanktionen gegen Nordkorea und gegen jene, die mit dem Land handeln. Trump erreicht, dass China den Handel mit Nordkorea eindämmt, das tut Kim weh.

Der Vermittler

Kim leitet den Wandel in seiner Neujahrsansprache ein. Als er darin den Wunsch äußert, an den Olympischen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang teilzunehmen, geht die Offerte im Westen fast unter. Trump springt stattdessen auf die Drohgebärden in Kims Botschaft an und versendet seinen berühmten Tweet, in dem er betont, sein Atomknopf sei größer als jener Kims.

Es ist stattdessen Südkoreas Präsident Moon Jae In, der sich auf Kims Angebot stürzt. Moon fürchtet um Olympia und sieht dem Säbelrassen zwischen Trump und Kim mit wachsendem Entsetzen zu. Schon eine Woche später treffen sich auf seine Initiative hin Vertreter von Norden und Süden in der Demilitarisierten Zone (DMZ). Es wird beschlossen, dass bei den Winterspielen ein Team aus Sportlern beider Staaten aufläuft. Moon, der auch später in weiteren kritischen Phasen vermitteln wird, will, dass der Norden auch die Hand nach Amerika ausstreckt.

Die Spione übernehmen

Als CIA-Direktor Mike Pompeo an einem Januarmorgen bei der konservativen Denkfabrik "American Enterprise Institute" über Nordkorea spricht, klingt er etwas anders als sein Präsident. Kim sei ein rationaler Akteur, und man werde auf "kreative Weise" den Druck auf ihn erhöhen. Pompeo wird in den kommenden Wochen die zentrale Figur. Die Annäherung verläuft nicht über Diplomaten, sondern Spione. Pompeo nutzt einen Gesprächskanal zwischen CIA und dem nordkoreanischen Geheimdienst RGB.

FILE - In this May 9, 2018, file photo provided by the North Korean government, U.S. Secretary of State Mike Pompeo, left, poses with North Korean leader Kim Jong Un for a photo during a meeting at Workers' Party of Korea headquarters in Pyongyang, North Korea. Pompeo made another visit to Pyongyang to prepare for the planned U.S. President Donald Trump-Kim summit. North Korea releases three Americans who had been imprisoned. (Korean Central News Agency/Korea News Service via AP, File)

Mike Pompeo und Kim Jong-un in Pjöngjang Bild: KCNA via KNS

Im ohnehin dezimierten Außenministerium ist man entsetzt. Im Februar tritt der dortige Nordkorea-Beauftragte Joseph Yun ab – er fühlt sich missachtet. Da auch weitere Stellen wie der Botschafterposten in Seoul unbesetzt sind, geschieht die Annäherung im engen Kreise um Trump und Pompeo, ganz ohne Diplomaten.

Die große Ankündigung

Die Treffen zwischen Nord- und Südkoreanern gehen auf Arbeitsebene weiter. Am 8. März überbringt eine Delegation aus Südkorea Trump im Weißen Haus eine Nachricht: Kim sei bereit zu einem Treffen. Mehr als diese mündliche Einladung bekommt der US-Präsident nicht. Doch nach einer Stunde springt er darauf an: Er will das Treffen.

Trump steckt zur großen Überraschung der Journalisten seinen Kopf in das Pressezimmer im Weißen Haus und sagt: "Um 19 Uhr gibt es eine große Ankündigung Südkoreas." Es ist der Sicherheitsberater aus Seoul, Chung Eui-Yong, der den Journalisten in der Dunkelheit dann ein Statement vorliest: Trump habe die Einladung angenommen und werde Kim "noch im Mai treffen, um eine permanente Denuklearisierung zu erreichen".

Soldaten in Nordkorea während einer Parade

FILE - Soldiers march across Kim Il Sung Square in Pyongyang, North Korea, on April 15, 2017, during a military parade to celebrate the 105th anniversary of the birth of Kim Il Sung, the country's late founder and grandfather of current ruler Kim Jong Un. (AP Photo/Wong Maye-E, File)

Bild: AP

Charmeoffensive

In den folgenden Wochen geht es Schlag auf Schlag, in öffentlichen Ankündigungen und hinter den Kulissen. CIA-Chef Pompeo fliegt über Ostern in geheimer Mission nach Pjöngjang, um Kim zu treffen. Erst zwei Wochen später wird das bekannt. Sein Besuch ist das ranghöchste Treffen seit dem Jahr 2000, damals traf US-Außenministerin Madeleine Albright Kims Vater Kim Jong Il. Anfang Mai, als Pompeo zum Außenminister befördert worden ist, fliegt er gleich noch einmal zu Kim.

Vollmundig sprechen Trump und Pompeo jetzt von vollständiger und rascher Denuklearisierung der Halbinsel, zu der sich Kim bereit erklärt habe. Fachleute schütteln den Kopf. Auch eine geheime CIA-Einschätzung, über die der Sender NBC berichtet, widerspricht Trump und Pompeo. Darin heißt es, Kim werde niemals seine Atomwaffen aufgeben, aber vielleicht die Eröffnung eines US-Burgerrestaurants in Pjöngjang zulassen. Trump nennt Diktator Kim "sehr offen" und "sehr ehrenhaft".

FILE - In this April 27, 2018, file photo, North Korean leader Kim Jong Un, left, poses with South Korean President Moon Jae-in for a photo inside the Peace House at the border village of Panmunjom in Demilitarized Zone, South Korea. The leaders announce aspirational goals of a nuclear-free peninsula and permanent peace. (Korea Summit Press Pool via AP. Pool, File)

Kim Jong-un und Moon Jae (r.) Bild: Korea Summit Press Pool

In Korea geht es in großen Schritten voran: Moon und Kim treffen sich Ende April in Panmunjom: Beide gehen erst auf die südkoreanische Seite, dann lädt Kim den südkoreanischen Präsidenten ein paar Schritte auf die Nordseite ein. Später: ein Spaziergang im Wald. Das symbolisiert Vertrauen. Kim kündigt ein Moratorium auf Atom- und Raketentests an, lässt eine Testanlage zerstören, ohne dass das unabhängig überprüft werden kann. Dann lässt Kim drei inhaftierte Amerikaner frei – und bietet Trump damit etwas, mit dem dieser daheim glänzen kann. Alle Zeichen deuten auf ein Treffen. Am 10. Mai gibt Trump Ort und Zeit bekannt: Singapur, 12. Juni.

Widerstand

Während sich Trump berauscht und von seinen Fans schon als kommender Friedensnobelpreisträger gefeiert wird, formiert sich in Washington sowie in Pjöngjang auch Widerstand gegen die Dynamik. Als Trump ein Vorabkommando nach Singapur schickt, wird dieses von der nordkoreanischen Delegation versetzt. Trumps Leute berichteten auch, dass in Pjöngjang mehrfach das Telefon nicht abgenommen wird. Die Störmanöver irritieren Trump, der Prozess bleibt sehr zerbrechlich.

Zugleich poltert sein eigener Sicherheitsberater John Bolton derart aggressiv gegen Nordkorea, dass ihn die Propagandamaschine Pjöngjangs ins Visier nimmt. Bolton, der vor seiner Berufung über einen Erstschlag gegen Kim fabuliert hat, nennt als Vorbild für einen Nordkorea-Deal immer wieder ein Abkommen mit Libyen von 2003. Für Nordkorea aus mehreren Gründen ein Affront, unter anderem weil man das Schicksal des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi kennt. Aus Pjöngjang kommen Statements, die Bolton als "abscheulich" und Vizepräsident Mike Pence, der ebenfalls das Wort Libyen in den Mund nahm, als "politischen Dummkopf" bezeichnen.

Absage

Nach den Kommentaren gegen Bolton und Pence sagt Trump das Treffen am 24. Mai ab. Er schreibt einen Brief an Kim, in dem er jedes Wort selbst diktiert und darlegt, dass der "Zorn und die offene Feindseligkeit" der Verlautbarungen aus Pjöngjang einem Treffen entgegenstünden. Trumps unkonventionelle Nordkorea-Offensive steht vor dem Aus. Südkorea wird von dem Brief kalt erwischt.

Doch in vielen Kommentaren zur Absage wird übersehen, wie weit Trump die Tür in seinem Brief offen lässt. Auch Pjöngjang reagiert entspannt: Man sei jederzeit gesprächsbereit. Am Folgetag sagt Trump bereits, der Gipfel könne nach wie vor wie geplant stattfinden.

Zusage

Auch die internen Planungen im Weißen Haus gehen weiter vom 12. Juni aus – auch die Journalisten werden zu diesem Termin eingeladen. Dann kommt es zu einer weiteren spektakulären Mission: Kim Yong Chol, Nordkoreas Nummer zwei und früherer Geheimdienstchef, reist in einer chinesischen Linienmaschine nach New York. Er sitzt am 30. Mai bei Steak mit Pompeo zusammen. Sie sollen das Treffen im Auftrag ihrer Staatschefs retten – und es sieht gut aus.

Am 1. Juni wird Kim Yong Chol im Weißen Haus empfangen, ja gar hofiert. Anderthalb Stunden sitzt der eigentlich mit US-Sanktionen belegte Nordkoreaner im Oval Office mit Trump zusammen. Er überreicht ihm einen übergroßen Brief Kims.

Als Trump vor die Presse tritt, sagt er wieder zu: "Wir werden uns am 12. Juni in Singapur treffen." Den Brief bezeichnet Trump als "sehr nett" und "sehr interessant", sagt jedoch zehn Minuten später, er habe ihn noch gar nicht gelesen. Bis heute ist der Brief nicht veröffentlicht. Trump würde das gerne tun, offenbar haben die Dienste ihr Veto eingelegt.

Erwartungsmanagement

Jetzt gibt es Verhandlungen über die Logistik in Singapur, über die Inhalte in Südkorea und der DMZ. Auch erfahrene Nordkorea-Experten reden auf amerikanischer Seite auf den letzten Metern wieder mit. Im Juni dämpft Trump die Erwartungen: Denuklearisierung könne nur langfristig erfolgen, es seien wahrscheinlich mehrere Treffen nötig, lautet die neue Linie.

Damit kommt er allen Fachleuten entgegen, die wochenlang davor gewarnt haben, Trump könne Kim zu große Zugeständnisse machen. Schon ein Treffen mit dem US-Präsidenten wertet Kims Regime extrem auf, Ex-Außenministerin Condoleezza Rice rät Trump gar, die schönen Bilder einzuheimsen, aber dann bitte schön an die Fachleute zu übergeben. "Erklären Sie Frieden", so Rice, "und lassen Sie den dann jemand anderen verhandeln."

Der Weg nach Singapur

Trumps Vorfreude ist nicht zu übersehen, er wittert die Chance, Geschichte zu schreiben. Er sagt in ein und demselben Satz, dass er gut vorbereitet sei und dass er keine Vorbereitung brauche. Eher lästig ist ihm der G7-Gipfel in Kanada am Wochenende. Das Treffen endet im Streit, von Bord der Air Force One zieht Trump seine Zustimmung zur mühsam verhandelten Abschlusserklärung zurück. Die Absage solle auch verhindern,  dass Trump als schwach nach Singapur reise, gibt Wirtschaftsberater Larry Kudlow zu Protokoll. Trump landet am Sonntagabend in Singapur.

Kim ist bereits vor dem US-Präsidenten angekommen. Singapur ist als Treffpunkt auch deshalb gewählt worden, weil Kims altes Sowjetflugzeug die Strecke bewältigen könne. Der Diktator reist dann aber doch mit einer von Air China gestellten Maschine an. Gleich nach Ankunft trifft er Singapurs Präsidenten und sagt: "Wenn der Gipfel ein Erfolg wird, werden die Bemühungen Singapurs in die Geschichte eingehen."

Trumps letzte Äußerung vor der Abreise lautet: Er werde schon nach einer Minute wissen, ob das Treffen mit Kim ein Erfolg werde oder nicht. Er werde das "spüren".

Am Dienstag um 9 Uhr Ortszeit treffen sie im Hotel Capella auf der Ferieninsel Sentosa dann wirklich aufeinander.

Dieser Artikel ist zuerst auf t-online.de erschienen.

Donald Trump und Kim Jong-un – was bisher geschah

Treffen sich 2 Diktatoren – Sogar Fox macht aus Trump schon einen Despoten

Link zum Artikel

In diesem "bescheidenen" Hotel treffen sich Donald Trump und Kim Jong-un

Link zum Artikel

Wie sich Trump und Kim auf den Singapur-Gipfel vorbereiten

Link zum Artikel

Nordkorea schließt Atomtestgelände: Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten dazu

Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Militärdienst für die Jungs von BTS – das denken die K-Popstars darüber

Link zum Artikel

Politiker-Lügen, Manager-Boni: Wir leben in einer schamlosen Zeit

Link zum Artikel

Sri Lanka: Einheimische Islamisten sollen die Anschläge verübt haben

Link zum Artikel

Exklusiv: 5 unangenehme Fragen an einen White Walker

Link zum Artikel

Defekte Displays – Samsung verschiebt weltweiten Verkaufsstart des Galaxy Fold

Link zum Artikel

Diesen ekligen Sitznachbarn im Flugzeug will keiner haben

Link zum Artikel

Wie Hartz IV meine Familie verändert hat

Link zum Artikel

Trotz Verbots: Polnische Gemeinde verbrennt wieder antisemitische "Judaspuppe"

Link zum Artikel

Der Cast von "Avengers: Endgame" hat das beste Musik-Remake des Jahres herausgebracht

Link zum Artikel

Getötete Journalistin in Nordirland: Militante Gruppe veröffentlicht Bekennerschreiben

Link zum Artikel

Dieses Rätsel ist so einfach, du wirst es niemals zugeben, wenn du es nicht lösen kannst

Link zum Artikel

E-Auto als Klimasünder? Neue Tesla-Studie sorgt für Wut – weil sie Mängel aufweist

Link zum Artikel

Das? Das ist nur die wohl umfangreichste Schatzkarte aller bisherigen Zeiten

Link zum Artikel

PAOK Saloniki wird erstmals seit 34 Jahren Meister – und die Ultras drehen völlig ab

Link zum Artikel

FPÖ provoziert mit "Ratten-Gedicht" über Geflüchtete – Kanzler Kurz: "abscheulich"

Link zum Artikel

Sex-Szene bei "Game of Thrones" – die Fans flippen aus

Link zum Artikel

Erdbeben auf den Philippinen: Hier stürzt ein Hochhaus-Pool auf die Straße

Link zum Artikel

Sie eiferte Steve Jobs nach – und wurde zur größten Betrügerin im Silicon Valley

Link zum Artikel

Sri Lanka: Zahl der Todesopfer steigt auf 310 – Hinweise auf "Vergeltung" für Christchurch

Link zum Artikel

Journalistin macht sich über Enissa Amani lustig – deren Fans starten eine Insta-Hetzjagd

Link zum Artikel

An Hitlers Geburtstag legt die Schweiz die Nazi-Elf aufs Kreuz

Link zum Artikel

Böhmermann macht aus "GoT" die "Game of Shows" – mit Gottschalk und LeFloid

Link zum Artikel

Influencerin geht in Neuseeland baden – und wird dafür abgestraft

Link zum Artikel

Ukraine-Wahl: Komiker Selenskyj neuer Präsident

Link zum Artikel

"Game of Thrones": Ein beliebter Charakter lebt noch

Link zum Artikel

So instrumentalisieren rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke

Link zum Artikel

Diese Iranerin zog ihr Kopftuch aus und muss jetzt ein Jahr ins Gefängnis

Link zum Artikel

Hartz-IV-Sanktionen in der Schulzeit: "Ich lebte von 30 Euro im Monat"

Link zum Artikel

"Wir sind nicht bei der WM!" Club aus Brandenburg hat 5 Regeln für Helikopter-Eltern

Link zum Artikel

Bei der Hillsborough-Tragödie sterben 96 Fans – und werden dafür beschuldigt

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 7 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Der HSV wirbt mit seinen Fans – nur sind's keine Hamburger. Sondern Magdeburger!

Link zum Artikel

Weil Erdogan kam, drang die Polizei in das Büro dieses Abgeordneten ein – jetzt klagt er

Link zum Artikel

"Junge Mädchen werden hier kaputtgefickt" – Ex-Prostituierte will Sexkaufverbot erreichen

Link zum Artikel

Erstes Foto von einem Schwarzen Loch – und das Internet so 🤷‍♀️

Link zum Artikel

Findest du heraus, welche dieser traurigen Tier-Fakten stimmen?

Link zum Artikel

Die coolste Socke gehört auf den "GoT"-Thron! #TeamTyrion

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Jana bezieht bewusst Hartz IV: "Ich habe kein Kind bekommen, um es abzugeben"

Hier sprechen regelmäßig Menschen, die von Armut betroffen sind.

Jana (Name von der Redaktion geändert) ist 33 Jahre alt, gelernte IT-Systemkauffrau und alleinerziehende Mutter. Ihre Tochter wurde im März 2017 geboren, Jana trennte sich im September 2017 von ihrem Mann und bezieht seit Januar dieses Jahres Hartz IV – weil sie für ihre Tochter da sein möchte, wie sie sagt. Das Elterngeld ist im März 2018 ausgelaufen.

Der Gesamtbetrag von 1260 Euro monatlich setzt sich zusammen aus:

Für sich und ihre Tochter hat sie also knapp 630 Euro netto pro Person zur …

Artikel lesen
Link zum Artikel