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 United States President Donald J. Trump holds a press briefing in the Brady Press Briefing Room of the White House on July 28, 2020 in Washington, DC. PUBLICATIONxNOTxINxUSA Copyright: xOliverxContrerasx/xPoolxviaxCNPx/MediaPunchx

Der US-Präsident teilt ein Video über ein umstrittnenes Medikament. Twitter löscht den Post. Bild: imago images / MediaPunch

Trump teilt Video – Twitter löscht den Post wegen Falschinformationen

Twitter hat einen Beitrag von US-Präsident Donald Trump wegen Falschinformationen zum Coronavirus gelöscht.

Trump kritisiert Nicht-Zulassung von umstrittenem Medikament

Trump hatte am Montagabend eine Meldung weitergeleitet, die einen Link zu einem Video enthielt, in dem sich Ärzte über das Malaria-Mittel Hydroxychloroquin unterhielten. Zudem wurde in dem Tweet dem obersten Seuchenexperten Anthony Fauci und den Demokraten vorgeworfen, den Einsatz des Medikaments zu Behandlung der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 zu behindern. Die US-Medikamentenaufsicht hatte im vergangenen Monat nach mehreren kritischen Studien die Zulassung für das Mittel zurückgezogen. Trump sprach sich wiederholt für Hydroxychloroquin aus und gab an, das Medikament selbst zu nehmen.

Twitter-Konto von Trump-Sohn vorläufig stillgelegt

Zudem wurde das Twitter-Konto von Donald Trump Junior für zwölf Stunden teilweise stillgelegt, wie Twitter am Dienstag mitteilte. Der älteste Sohn des US-Präsidenten hatte das Video am Montag veröffentlicht. In dem Film kritisierten die Ärzte auch die Pflicht zum Tragen von Gesichtsmasken.

Auch bei Facebook und Youtube ist der Film nicht mehr zu sehen, weil er gegen die Falschinformations-Regeln verstoße. "Es ist völlig inakzeptabel für Twitter, jemanden still zu schalten, der die Ansichten von Medizinexperten weiterleitet, die der Anti-Hydroxychloroqin-Meinung widersprechen", sagte ein Sprecher von Trump Junior.

Covid-19 könnte in vielen US-Staaten Höhepunkt erreichen

Die Epidemie könnte nach Einschätzung Faucis unterdessen in Florida, Kalifornien und ein paar anderen besonders stark betroffenen Bundesstaaten ihren Höhepunkt erreichen. In anderen Staaten würden dagegen mehr Infektionen verzeichnet, sagte er dem Sender ABC. Es gebe "sehr frühe Anzeichen", dass der Prozentsatz der positiven Corona-Tests in Ohio, Indiana, Tennessee oder Kentucky steige. "Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass man vorsichtig sein muss." Zugleich verteidigte er seine Arbeit und reagierte damit auf die Anschuldigungen Trumps: "Ich habe die amerikanische Öffentlichkeit unter keinen Umständen in die Irre geführt", sagte er.

(vdv/reuters)

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