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 January 26, 2019 - Mpls, MINNESOTA, USA - Neil Young performed Saturday, Jan. 26, 2019 at the Pantages Theater in Minneapolis, Minn.  aaron.lavinskystartribune.com ....Neil Young performed Saturday, Jan. 26, 2019 at the Pantages Theater in Minneapolis, Minn. .Mpls USA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAm42_ 20190126_zaf_m42_012 Copyright: xAaronxLavinskyx

Der Musiker Neil Young. Bild: imago images / Aaron Lavinsky

Wegen Trump: Musiklegende Neil Young schreibt Song um

Rockstar Neil Young (74) lässt nicht locker bei seiner kämpferischen Ablehnung von Donald Trump. Jetzt hat der gebürtige Kanadier ("Heart Of Gold") einen 14 Jahre alten Song mit neuem Text zum Angriff auf den republikanischen US-Präsidenten umgeschrieben. "Looking For A Leader", ursprünglich aus dem Young-Album "Living With War" (2006), ist zugleich ein flammender Appell, am 3. November die oppositionellen US-Demokraten zu wählen.

Das Lied mit Akustikgitarre und Mundharmonika wurde am Wochenende nach seiner Veröffentlichung Zehntausende Mal auf YouTube abgerufen.

"Ja, wir hatten Barack Obama/und wir bräuchten ihn jetzt wirklich/der Mann, der hinter ihm stand/muss irgendwie seinen Platz einnehmen."

Young über den designierten demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden

Und über Trump:

"Amerika hat einen Anführer/der Mauern um unser Haus baut/der "Black Lives Matter" nicht kennt/und wir haben eine Stimme, um ihn abzuwählen."

Wegen Verwendung seiner Songs bei einer Trump-Ansprache hatte Young kürzlich juristische Schritte gegen das Team der US-Republikaner eingeleitet. In einer Klage wegen Urheberrechtsverletzung schrieb der Singer-Songwriter unter anderem, er könne es nicht erlauben, dass seine Musik als "'Titelsong' für eine spalterische, un-amerikanische Kampagne von Ignoranz und Hass" benutzt werde.

Die Vorwürfe drehen sich um die nicht genehmigte Verwendung der Songs "Rockin' In The Free World" und "Devil's Sidewalk" im Juni bei einer Trump-Kundgebung in Tulsa/Oklahoma. Young, der auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt, verlangt unter anderem Schadenersatz. Schon 2015 hatte sich der Musiker beschwert, als Trump im US-Wahlkampf seine Songs verwendete.

(lin/dpa)

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