International
Bild

Bild: operation götterfunken / imago / watson-montage

Die krassesten Plakate zur Europawahl kommen nicht von den Parteien

Es ist leicht, sich über Wahlplakate lustig zu machen. Haben wir auch schon getan. Inhaltslose Slogans, gestellte Fotos, Photoshop-Fails: Wahlplakate From Hell eben.

Es könnte auch anders gehen. Das zeigt eine Kampagne des Berliner Gemeinschaftsprojekts "Operation Götterfunken" (Beethoven, Europahymne, ihr wisst schon). Ihr Ziel ist es, wie auf ihrer Webseite steht: "Wir wollen die junge Generation Europa zur Wahl bewegen."

Das sieht dann so aus:

Bild

Hinter der Kampagne steckt der Pariser Thinktank Argo und die deutsche Initiative "Offene Gesellschaft". Zu der zählen etwa der Soziologe Harald Welzer oder Esra Küçük, Gründerin der Jungen Islamkonferenz und Leiterin des Gorki Forums.

Die Ausrichtung von "Operation Götterfunken" ist daher auch progressiv. Auf der Webseite heißt es daher wenig überraschend:

"Wer nicht wählt, wählt ein Europa mit starren Grenzen zwischen Deutschland und Österreich, Portugal und Spanien. Wer nicht wählt, wählt Verlangsamung und Rückschritt, wählt Starrsinn und Roaminggebühren. Wer nicht wählt, wählt Praktika in Essen und Eberswalde statt Amsterdam und Athen."

"Operation Götterfunke" informiert auf ihrer Webseite nicht nur, wie man bei der Europawahl teilnimmt und wie die EU eigentlich funktioniert. Die Aktivisten bieten auch einen Meme-Generator, mit dem jeder sagen kann, wie ein Europa ohne EU wäre.

Hier noch ein Beispiel:

Bild

Bild: operation götterfunke

Auch auf Englisch:

Bild

Bild: operation götterfunke

Falls ihr bisher also nicht wusstest, wie ihr eure Freunde zum Wählen gehen motivieren könnt, dann schickt ihnen doch ein Meme!

Europawahlkampf: Auftakt der Partei DIE PARTEI

Play Icon
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Raketen nahe US-Botschaft in Bagdad eingeschlagen

Laut Sicherheitskreisen sind am Montag drei Raketen nahe der US-Botschaft im irakischen Bagdad eingeschlagen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Seit der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani und des irakischen Milizen-Anführers Abu Mehdi al-Muhandis bei einem US-Drohnenangriff Anfang Januar hat es bereits mehrere Attacken auf die hochgesicherte Grüne Zone in der irakischen Hauptstadt gegeben.

Die US-Regierung machte in der Vergangenheit pro-iranische Milizen für ähnliche …

Artikel lesen
Link zum Artikel