International

Rettungsschiff "Aquarius" rettet offenbar 141 Menschen im Mittelmeer

Das Flüchtlings-Hilfsschiff "Aquarius" hat am Freitag nach eigenen Angaben 141 Menschen vor der libyschen Küste aus Seenot gerettet.

Im Juni hatte das Schiff im Mittelmeer fast keinen Hafen gefunden:

Die Mission der "Aquarius"

Die "Aquarius" hatte ihre Mission im Mittelmeer erst vor anderthalb Wochen wieder aufgenommen. Anfang Juni hatten Malta und Italien das Schiff mit 630 Flüchtlingen an Bord zurückgewiesen. Die Odyssee des Rettungsschiffs endete erst nach einer Woche im spanischen Hafen Valencia. Seit dem 29. Juni befand sich die "Aquarius" zu einem ursprünglich nur für wenige Tage geplanten Wartungsstopp im Hafen von Marseille.

In Italien gibt es Widerstand gegen das Projekt:

Die neue populistische Regierung in Italien, früher Hauptankunftsland von Bootsflüchtlingen, will die Zahl der ankommenden Flüchtlinge auf Null zurückfahren. Im Juni entschied der italienische Innenminister Matteo Salvini von der fremdenfeindlichen Lega-Partei, dass Schiffe von Hilfsorganisationen mit Flüchtlingen an Bord nicht mehr in italienischen Häfen anlegen dürfen.

Auch Malta verweigerte wiederholt die Einfahrt von Schiffen mit geretteten Bootsflüchtlingen.

(pb/afp)

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In Südkalifornien hat sich der Corona-Notstand noch weiter verschärft. Rettungskräfte im Bezirk Los Angeles sind inzwischen angewiesen, bestimmte Patienten mit geringer Überlebenschance nicht mehr in Kliniken zu bringen. Sollte etwa bei einem Herzstillstand eine Wiederbelebung vor Ort nicht erfolgreich sein, sollten die Patienten "nicht transportiert werden", hieß es in einer Anordnung des Rettungsdienstes vom Montag.

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