International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Rettungsschiff "Aquarius" rettet offenbar 141 Menschen im Mittelmeer

11.08.18, 13:14

Das Flüchtlings-Hilfsschiff "Aquarius" hat am Freitag nach eigenen Angaben 141 Menschen vor der libyschen Küste aus Seenot gerettet.

Im Juni hatte das Schiff im Mittelmeer fast keinen Hafen gefunden:

Die Mission der "Aquarius"

Die "Aquarius" hatte ihre Mission im Mittelmeer erst vor anderthalb Wochen wieder aufgenommen. Anfang Juni hatten Malta und Italien das Schiff mit 630 Flüchtlingen an Bord zurückgewiesen. Die Odyssee des Rettungsschiffs endete erst nach einer Woche im spanischen Hafen Valencia. Seit dem 29. Juni befand sich die "Aquarius" zu einem ursprünglich nur für wenige Tage geplanten Wartungsstopp im Hafen von Marseille.

In Italien gibt es Widerstand gegen das Projekt:

Die neue populistische Regierung in Italien, früher Hauptankunftsland von Bootsflüchtlingen, will die Zahl der ankommenden Flüchtlinge auf Null zurückfahren. Im Juni entschied der italienische Innenminister Matteo Salvini von der fremdenfeindlichen Lega-Partei, dass Schiffe von Hilfsorganisationen mit Flüchtlingen an Bord nicht mehr in italienischen Häfen anlegen dürfen.

Auch Malta verweigerte wiederholt die Einfahrt von Schiffen mit geretteten Bootsflüchtlingen.

(pb/afp)

Mehr zur Seenotrettung im Mittelmeer findest du hier:

Rettungsschiff legt in Sizilien an – 177 Flüchtlinge dürfen nicht aussteigen

1 Jahr Haft für 234 Menschenleben: An diesem Mann soll ein Exempel statuiert werden

Aquarius 2 übergibt Migranten auf See an Malta – Bela B. unterstützt Seenotrettung 

Europas Flüchtlingspolitik erklärt in 6 eindrücklichen Grafiken

Endlich – das Rettungsschiff "Aquarius" legt in Malta an

An diesem Samstag tragen die Menschen Orange und gehen für die Seebrücke auf die Straße

Steht die EU-Marinemission wegen der Haltung Italiens vor dem Aus? 

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

#MeToo-Stimme Asia Argento gesteht Sex mit Jimmy Bennett

Anders als bislang von ihr behauptet hatte die #MeToo-Aktivistin Asia Argento doch Sex mit dem US-Schauspieler Jimmy Bennett, der Missbrauchsvorwürfe gegen die Italienerin erhoben hat, eingeräumt.

Allerdings deutete sie im Interview des italienischen Senders La 7 am Sonntagabend an, der zum damaligen Zeitpunkt noch minderjährige Bennett habe sie überrumpelt. Inzwischen empfinde sie neben Wut vor allem Mitleid mit Bennett, den sie als "verlorene Seele" bezeichnete.

In der Sonntagssendung räumte …

Artikel lesen