International

"Kleine nasse Nudel" – der Terminator trasht Trump nach dem Helsinki-Gipfel

martin küper

Arnold Schwarzenegger, der früherer "Terminator", knöpft sich mal wieder den US-Präsidenten vor. Jüngster Anlass: Trumps Treffen mit dem russischen Präsidenten. Er hätte Putin ja gleich nach einem Autogramm fragen können.

Arnold Schwarzenegger ist bekanntlich kein Freund von Donald Trump. Immer wieder legt sich der Hollywoodstar und Ex-Gouverneur von Kalifornien mit dem US-Präsidenten an, mal aus privaten Gründen, mal aus politischen, wie zuletzt nach Trumps Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen. Diesmal seziert Schwarzenegger Trumps Auftritt beim Treffen mit dem russischen Präsidenten in Helsinki.

"Präsident Trump, gerade habe ich Ihre Pressekonferenz mit Präsident Putin gesehen und es war peinlich. Sie standen da wie eine eine kleine nasse Nudel, wie ein kleiner Fanboy", sagt Schwarzenegger in dem auf Twitter veröffentlichten Video. "Ich hab mich gefragt, wann Sie ihn nach einem Autogramm oder einem Selfie fragen."

"Was ist los mit Ihnen?"

Schwarzenegger stört sich vor allem daran, dass Trump Putin nicht für die russische Einmischung in den US-Wahlkampf 2016 zur Rechenschaft zieht. Erst am Freitag hat FBI-Sonderermittler Robert Mueller in der Sache Anklage gegen zwölf russische Geheimdienstler erhoben.

"Sie sind unseren Geheimdiensten in den Rücken gefallen, unserem Justizsystem und, am schlimmsten, unserem Land", kommentiert Schwarzenegger die Haltung Trumps, die auch in Washington massive Kritik auslöst. "Sie sind der Präsident der Vereinigten Staaten, Sie sollten das nicht tun. Was ist los mit Ihnen?", fragt Schwarzenegger.

Und er empfiehlt dem Präsidenten ein politisches Vorbild aus dessen eigener republikanischer Partei: Ronald Reagan, der von 1981 bis 1989 Präsident der USA war und 1987 in Berlin eine berühmte Rede in Richtung Moskau hielt. "Was ist nur aus der Stärke eines Ronald Reagan geworden, als er an der Berliner Mauer stand und sagte: ",Mister Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer ein!' Was ist daraus geworden?", fragt Schwarzenegger und seufzt.

"Aber er hat es wenigstens versucht!

"Trump hat sich bislang nicht zu einer Reaktion auf Schwarzeneggers Attacke hinreißen lassen – anders als bei früheren Gelegenheit. Anfang 2017 übernahm Schwarzenegger Trumps TV-Show "The Apprentice", allerdings mit mäßigen Einschaltquoten.

Damals spottete Trump über seinen Nachfolger als Moderator: "Als Gouverneur von Kalifornien hat Schwarzenegger einen wirklichen miesen Job gemacht und bei ,The Apprentice' sogar einen noch schlimmeren... aber er hat es wenigstens versucht!"

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de

Mehr News über Trump:

Trump-Sprecherin weiß, warum er Präsident wurde – und macht sich zum Gespött 🤣😇

Link zum Artikel

Sie ist die neue Hassfrau von Trump und Fox-News – jetzt fürchten sie auch die Reichen

Link zum Artikel

In der Ehe zwischen Trump und Fox News kriselt es – und zwar heftig!

Link zum Artikel

Trump sitzt in der Mauer-Falle – aber es gibt einen (sehr zweifelhaften) Ausweg

Link zum Artikel

Trump nimmt mit seinen Mauer-Märchen Hunderttausende als Geisel 

Link zum Artikel

Heute startet Trump den Truppen-Abzug aus Syrien – das könnten die Folgen sein

Link zum Artikel

Trump und die Russen – 14 Fakten, die auf eine Verbindung hindeuten 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

"Hart aber Fair": Altmaier warnt vor "Klimapolizei" – und wird von Aktivistin verspottet

Link zum Artikel

Nach Höcke: ZDF will auch künftig über das berichten, was "AfD nicht gerne im Fokus sieht"

Link zum Artikel

Tiere: 11 Fotos, die zeigen, wie lustig es in der Natur manchmal zugeht

Link zum Artikel

Helene Fischer verdient an "Herzbeben" – Songwriterin verrät, was sie für den Hit bekam

Link zum Artikel

Hai pirscht sich an ahnunglosen Surfer heran: Dann kommt Hilfe – von oben!

Link zum Artikel

Brief ans Jobcenter: Hört auf, meine über 60-jährige Mutter in Jobs zu drängen

Link zum Artikel

Gottschalk über Helene Fischer und Florian Silbereisen: "Hatte immer schlechtes Gefühl"

Link zum Artikel

Bei Pressekonferenz nach BVB-Sieg: Favre merkt nicht, dass Mikro schon an ist

Link zum Artikel

Luke Mockridge macht Andrea Kiewel in seiner Show ein Angebot – die blockt ab

Link zum Artikel

Kontakt mit 2 Bundesliga-Stars – warum der FCB trotz allem keinen Lewandowski-Backup holte

Link zum Artikel

Luke Mockridge traf Kiwi kurz vor ZDF-Auftritt: Er täuschte beim "Fernsehgarten" alle

Link zum Artikel

Krankenschwester warnt bei Maischberger: "Wir laufen auf eine riesige Katastrophe zu"

Link zum Artikel

Luke Mockridge über die Folgen seines ZDF-Auftritts: "Meine Eltern erhielten Hassbriefe"

Link zum Artikel

Hartz-IV-Show "Zahltag": Wie die Sendung falsche Hoffnungen schürt

Link zum Artikel

Alleinerziehend mit Hartz IV: Achtjährige sammelt Flaschen, um Taschengeld zu bekommen

Link zum Artikel

"Zahltag": Buschkowsky erklärt, warum ein Geldkoffer Hartz-IV-Empfängern nicht hilft

Link zum Artikel

2 Handelfmeter? Darum gab es für die DFB-Elf gegen Nordirland keinen Videobeweis

Link zum Artikel

In Berlin gab es eine Notlandung mit mehreren Verletzten

Link zum Artikel

Helene Fischer und Thomas Seitel: Polizei spricht von Einsatz auf ihrem Anwesen

Link zum Artikel

7 Zitate, die zeigen, wie "bürgerlich" Alexander Gauland wirklich ist

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Order, Order, Order! Britischer House-Speaker kündigt Rücktritt an

John Bercow ist der aktuelle Parlamentssprecher im britischen Unterhaus. Bei den kommenden Wahlen – heute Abend entscheidet sich, wann diese stattfinden werden – will Bercow aber nicht mehr antreten.

Der "Mr. Speaker" des Parlaments hatte sich im Zuge des Brexit-Streits immer wieder kritisch zu Wort gemeldet. Seine Moderationen der Parlamentsdebatten in Großbritannien sind legendär.

Kurz zuvor hatte die britische Königin Elisabeth II. das Gesetz über eine eventuelle Verschiebung des Ausstiegs …

Artikel lesen
Link zum Artikel