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April 26, 2019 - Colombo, Sri Lanka - Sri Lankan Special Task Force (STF) soldiers stand guard at the entrance as Sri Lankan Islam devotees engage in a peace demonstration outside the Dawatagaha Jumma Masjid on April 26, 2019 in Colombo, Sri Lanka. The Sri Lankan Health Ministry revised the death toll from the deadly terror attacks on Easter Sunday to 253 after coordinated attacks on three churches and three luxury hotels in the Colombo area and eastern city of Batticaloa, injuring hundreds. Colombo Sri Lanka PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAn230 20190426_zaa_n230_358 Copyright: xTharakaxBasnayakax

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15 Tote durch Explosionen bei Razzia in Sri Lanka

Bei einer Terror-Razzia sind im Osten Sri Lankas mindestens 15 Menschen getötet worden. Als die Polizei ein Gebäude stürmt, sollen sich die Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt haben.

Dabei ist es nach Aussagen eines örtlichen Polizeisprechers vom Samstag zu den Detonationen gekommen. Unter den Toten sind demnach sechs Kinder und drei Frauen.

Das Gebäude war dem Sprecher zufolge am späten Freitagabend (Ortszeit) von Einheiten der Polizei und der Armee umzingelt worden. Grund des Einsatzes waren Ermittlungen nach den verheerenden Anschlägen vom Ostersonntag mit mehr als 250 Toten. Die Sicherheitskräfte wurden den Angaben zufolge aus dem Haus beschossen. Kurz darauf sei es in dem Gebäude zu mindestens drei Explosionen gekommen.

"Wir haben das Gebäude durchsucht und 15 Leichen gefunden, zwölf davon in dem Haus und drei davor", sagte der Sprecher weiter. Die Polizei vermute, dass die Detonationen auf einen oder mehrere Selbstmordattentäter zurückgehen. Ein Kind und eine Frau seien verletzt ins Spital gebracht worden.

Sainthamaruthu liegt etwa 360 Kilometer östlich der Inselhauptstadt Colombo und nicht weit entfernt von der Stadt Batticaloa, wo am Ostersonntag eine Kirche angegriffen worden war. Neun einheimische Selbstmordattentäter, darunter eine Frau, hatten an jenem Tag Anschläge unter anderem auf drei christliche Kirchen und drei Luxushotels verübt. Die Polizei warnte danach vor neuen Anschlägen durch Islamisten in dem Inselstaat. Obwohl sich Dutzende Verdächtige in Gewahrsam befanden, waren einige noch auf freiem Fuß.

Die Regierung und Behörden in Sri Lanka stehen nach den Anschlägen unter großem Druck, da es im Vorfeld konkrete Hinweise gegeben hatte, denen nicht nachgegangen wurde. (kün/afp/dpa)

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