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US-Regierung streicht Hilfen für Palästinenser in Millionenhöhe

Die USA wollen finanzielle Mittel in Millionenhöhe für die Palästinenser umleiten, die Palästinenser sprechen von Erpressung. Die USA kürzen ihre Finanzhilfe für die Palästinenser um mehr als 200 Millionen Dollar.

Die Beziehung zwischen den USA und Palästina:

Was ist der Flüchtlingsstatus?

Der Flüchtlingsstatus wird auch allen Nachkommen der Menschen zuerkannt, die nach dem israelisch-arabischen Krieg 1949 ihre Heimat verlassen mussten. Dies sind inzwischen rund fünf Millionen Menschen. Dieser Status ist umstritten.

Kritik an den Kürzungen:

Die Palästinensische Befreiungsorganisation PLO warf den USA vor, die Kürzungen als Erpressung und politische Waffe einzusetzen.

PLO-Vertreterin Hanan Aschrawi:

"Das palästinensische Volk und seine Führung lassen sich nicht einschüchtern und werden sich dem Druck nicht beugen."

Kritik äußerte auch US-Senator Patrick Leahy von den oppositionellen Demokraten. Getroffen würden vor allem die Menschen in Gaza, die bereits unter der Tyrannei der Hamas sowie der israelischen Abriegelung des Gebiets litten. Im Gazastreifen an der Mittelmeerküste leben unter beengten und ärmlichen Verhältnissen rund zwei Millionen Menschen.

(hd/rtr)

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