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Trump beschließt Strafzölle auf chinesische Produkte – und Peking reagiert direkt

Die USA haben am Freitag Strafzölle auf chinesische Produkte von 25 Prozent verhängt. Das gab US-Präsident Donald Trump am Freitag bekannt.

Von den Strafzöllen sind Waren im Umfang von 50 Milliarden Dollar (42 Milliarden Euro) betroffen. Zugleich drohte er China mit zusätzlichen Maßnahmen, sollte Peking Gegenzölle erheben.

Aus der Mitteilung des Weißen Hauses geht nicht hervor, wann die Zölle tatsächlich wirksam werden sollen. 

Die Entscheidung habe Trump am Donnerstag nach Beratungen mit seinen engsten Handelsberatern getroffen, berichtete zuvor unter anderem das "Wall Street Journal" in der Nacht auf Freitag. Bei dem Treffen waren nach einem CNN-Bericht unter anderem Finanzminister Steven Mnuchin, Handelsminister Wilbur Ross und Trumps Handelsbeauftragter Robert Lighthizer anwesend.

China reagierte direkt – und deutlich

Man werde "umgehend reagieren und die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um unsere legitimen Rechte und Interessen entschlossen zu schützen", sagte Geng Shuang, ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums, am Freitag. 

Wenig später passiert das dann auch: Das Land verhängte Zölle von 25 Prozent auf US-Güter im Volumen von 50 Milliarden Dollar. Die Abgaben sollten ab dem 6. Juli erhoben werden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag unter Berufung auf den chinesischen Staatsrat.

Betroffen seien insgesamt 659 verschiedene Produkte, darunter landwirtschaftliche Erzeugnisse und Autos.

(pb/dpa)

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